„Keine Ausreden mehr!“: Fans erhöhen den Druck auf St. Pauli-Gegner Gladbach
Es ist Feuer unterm Dach – und das kann dem FC St. Pauli eigentlich nur recht und billig sein. Bei Freitag-Gastgeber Borussia Mönchengladbach haben sich vor dem Abstiegskracher auch die Fans zu Wort gemeldet und damit die These von Alexander Blessin bestätigt, dass der Druck bei einem Verein mit solch glorreicher Vergangenheit ungleich höher ist als auf dem Kiez.
„Ein Blick auf die Tabelle zeigt schnell, dass nur ein Heimsieg zählt! Jetzt beginnt eine sehr wichtige Phase, es gibt keine Ausreden mehr, es muss alles dafür getan werden, die nächsten Spiele erfolgreich zu bestreiten.“ So lautet die Botschaft auf der Homepage des FPMG Supporters Club e.V., der Dachorganisation und Interessenvertretung aller Fans der Borussia. Und man darf gespannt sein, wie die Protagonisten damit umgehen werden.
St. Pauli kann Gladbach in der Tabelle überholen
Das Anliegen der Anhängerschaft hat seine Wurzeln in den Resultaten der Hinrunde. Da hatte Gladbach unter dem damals neuen Trainer Eugen Polanski aus den Spielen auf St. Pauli, gegen Köln, in Heidenheim, gegen Leipzig und in Mainz 13 von 15 möglichen Punkten geholt und nur ein Gegentor kassiert. Doch so steil es zunächst bergauf ging, so rapide stürzte die Borussia wieder ab. Polanskis Punkteschnitt ist inzwischen mit 1,09 noch schlechter als der seines Vorgängers Gerardo Seoane (1,13), der einstmals sieben Zähler große Vorsprung auf St. Pauli ist auf ein Pünktchen zusammengeschrumpft.
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„Wir haben uns rangekämpft“, hat auch Polanskis Gegenüber Alexander Blessin natürlich registriert. „Vor ein paar Wochen waren sie noch weit weg, jetzt sind wir dran. So soll es eigentlich weitergehen.“ Wie das funktionieren könnte, hat der Kiezklub beim Pokalsieg an selber Stelle Anfang Dezember gezeigt. 2:1 hieß es damals für Braun-Weiß. Ein Ergebnis, das dieses Mal dafür sorgen würde, dass der FC St. Pauli den Kontrahenten in der Tabelle überholt. Und dass die Alarmstimmung rund um den Borussia-Park noch deutlich panischer werden würde.
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