„Gehört bei uns einfach dazu“: St. Pauli-Profi verrät, wie er Weihnachten feiert
Die Zeit rennt. Schon in gut einer Woche ist Heiligabend, Weihnachten steht vor der Tür – und wird nicht nur hierzulande mit viel Tradition gefeiert. In Estland ist das grundsätzlich nicht anders, nur die Bräuche sind eigene, wie St. Paulis Karol Mets nun verriet.
Nein, von Geistern, die unterm Tisch wohnen, weswegen man besser nicht drunter schauen sollte, weiß er nichts. „Das höre ich zum ersten Mal“, sagte er angesprochen auf das, was auf der Seite „visitestonia.eu“ zu lesen steht. „Aber wir haben einige besondere Weihnachtstraditionen, von denen selbst ich nicht alles weiß. Das scheint dann wohl eine sehr traditionelle Tradition zu sein“, witzelte er.
St. Paulis Karol Mets mit Geschenken spät dran
Zu seinen ganz persönlichen Bräuchen gehört Hektik am Vorweihnachtstag, auch wenn er das eigentlich längst gern geändert haben würde. „Ich versuche das jedes Jahr“, sagte er auf die Frage, ob er schon alle Geschenke beisammen habe. „Ich dachte, ich mache es dieses Jahr frühzeitig, aber am Ende gehe ich doch erst am 23. in die Läden und versuche, alles zu besorgen.“ Das werde eine stressige Zeit, „aber so ist es immer“.
Kiezkicker Karol Mets freut sich speziell auf eine Tradition
Auch an Heiligabend könnte noch richtig Beschäftigung auf ihn warten, nämlich dann, wenn der Weihnachtsmann kommt, was die Regel ist im Hause Mets. Der kümmert sich dann um die Vergabe der Geschenke – aber die wollen sich erst einmal verdient werden. „Entweder du singst oder tanzt oder du führst ein kleines Kunststück auf, um das Geschenk auszulösen“, erklärte der 32-Jährige. „Du musst Gedichte oder Lieder auswendig lernen oder so etwas Ähnliches. Das ist eine unserer Traditionen.“ Er selbst habe im vergangenen Jahr stattdessen Push-ups gemacht, was Santa Claus nicht wirklich begeistert habe. „Aber dieses Jahr habe ich versucht, ein einfaches Gedicht auswendig zu lernen. Man muss ja irgendwas machen, sonst ist der Weihnachtsmann nicht zufrieden und gibt einem kein Geschenk.“
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Immerhin verhungern wird Karol Mets auf keinen Fall, denn der Tisch, unter den man angeblich nicht schauen darf, ist reichhaltig gedeckt. Viel Gemüse, viel Fleisch – und vor allem Blutwurst. „Die gehört bei uns einfach zu Weihnachten dazu“, erzählte er. „Die Blutwurst ist bei uns an Weihnachten ein absolutes Muss. Jeder isst sie, jeder liebt sie. Wir essen sie schon seit Jahren, sie ist also eine echte Tradition bei uns.“
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