Karol Mets beim Kopfball gegen Heidenheim

Turm in der Schlacht: Karol Mets beim Unterzahl-Drama gegen Heidenheim. Auch in Mainz wartet auf St. Pauli ein harter Kampf. Foto: IMAGO/Eibner

„Gefühl des inneren Friedens“: St. Pauli kämpft um Weihnachtsstimmung

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Das erste „Do-or-die-Spiel“ (Martijn Kaars) ist Geschichte und wurde erfolgreich absolviert, da steht schon der nächste Keller-Knaller für den FC St. Pauli auf dem Plan. Die Partie beim 1. FSV Mainz 05 am Sonntag hat eine ähnliche Bedeutung wie das zurückliegende Unterzahl-Drama gegen Heidenheim (2:1), daraus macht auch ein Kiezklub-Routinier kein Geheimnis.

Es geht endlich wieder spürbar bergauf rund ums Millerntor. Der Pokal-Erfolg von Gladbach, das Ende der Niederlagen-Serie beim 1:1 in Köln und jetzt dieser so überlebenswichtige Dreier am vergangenen Samstag. „Ich denke, wir haben endlich herausgefunden, warum es vorher nicht funktioniert hat und warum es jetzt funktioniert“, startete Karol Mets einen Erklärungsversuch. „Wir haben die richtigen Schlüsse aus dieser Zeit gezogen, und das zahlt sich jetzt eindeutig aus. Aber wir müssen unbedingt so weitermachen.“

Kiezkicker Karol Mets weiß um die Bedeutung der Partie

Zum Beispiel und vor allem am Sonntag. „Es wird definitiv ein Highlight-Spiel“, konstatierte der 32-jährige St. Pauli-Profi. „Es wird vielleicht sogar wichtiger sein als das Spiel gegen Heidenheim. Wir wissen ja, was für beide Mannschaften auf dem Spiel steht.“ Man nehme dieses Spiel definitiv ernst, „ich kann gar nicht sagen, wie ernst wir es nehmen werden“. Aus tabellarischen Gründen, aber natürlich auch, um halbwegs entspannt die anschließenden Feiertage begehen zu können.

St. Paulis Karol Mets fordert Widerstand gegen die Karten-Könige

„Wir müssen nach dem Spiel abschalten“, lautete Mets‘ Empfehlung für die kurze Winterpause. „Wenn das Spiel gegen Heidenheim das letzte Spiel des Jahres gewesen wäre, würden wir natürlich mit einem guten Gefühl Weihnachten feiern.“ Aber da käme nun eben noch Mainz, „und wenn wir ein schönes, angenehmes Weihnachtsfest haben wollen, müssen wir auch dort gewinnen. Jeder möchte Weihnachten mit einem Gefühl des inneren Friedens feiern. Dafür werden wir in Mainz kämpfen“.

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Beim Schlusslicht, das St. Paulis Este allerdings deutlich stärker einstuft. „Ich halte Mainz für eine gute Mannschaft“, sagte er. „Sie hatten einfach eine Pechsträhne und es lief nicht so, wie sie es sich gewünscht hatten. Aber ich schätze sie trotzdem sehr hoch ein.“ Vor allem auch deswegen, weil sie so spielen, wie Mets es mag: sehr physisch, sehr intensiv. „Ich weiß, dass sie eine körperbetonte, aggressive Mannschaft sind, und wir müssen dem unbedingt standhalten“, erklärte er über den FSV, der bereits 38 Gelbe, vier Rote und vier Gelb-Rote Karten kassiert hat: „Für mich wird es hauptsächlich darum gehen, ihre Physis in Bezug auf ihre Gelben Karten und was sie sonst noch tun zu kontern.“

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