„Hat sich nicht gut angehört“: St. Paulis Verletzungssorgen immer schlimmer!
Der Negativstrudel fühlt sich allein schon wegen all der Ergebnisse gewaltig an, doch das ist noch nicht alles. Aktuell ereilen den FC St. Pauli zusätzlich noch nahezu täglich Minusmeldungen aus dem personellen Bereich. Und so langsam steht es auch diesbezüglich Oberkante Unterlippe.
„Er ist ohne Gegnereinwirkung umgeknickt“, erklärte St. Pauli-Trainer Alexander Blessin die neueste Hiobsbotschaft, betreffend Ricky-Jade Jones. „Da müssen wir mal gucken, das kann von der Kapsel bis zum Band vieles sein. Aber es hat sich nicht gut angehört und auch nicht gut ausgesehen, so wie er gehumpelt ist.“ Der Engländer war beim 0:3 in Leverkusen erst zur Pause gekommen und hatte sich dann bei einem Schussversuch dergestalt verletzt, dass es nicht mehr weiterging und er wieder rausmusste.
St. Pauli muss schon auf Andréas Hountondji verzichten
Nein, gebrauchen kann St. Pauli das gerade „nicht wirklich“, räumte der Trainer ein. Im Angriff hatten die Hamburger personell schon nachgelegt, Taichi Hara verpflichtet, auch weil Andréas Hountondji noch lange ausfallen wird. Ein erneutes Aus für Jones, der wegen seiner Schulter-OP schon große Teile der Hinrunde verpasst hatte, wäre schlichtweg eine Katastrophe.
Und nicht die einzige. Denn auch in der defensiven Dreierkette fielen bei Bayer zwei absolute St. Pauli-Säulen weg, wenngleich das nicht so ins Gewicht fiel, weil James Sands ein wirklich beeindruckendes Debüt als Abwehrchef gegeben hatte. Dennoch wünscht sich nicht nur Blessin, dass bis zum Samstag Hauke Wahl und Eric Smith wieder zur Verfügung stehen können. Aber hinter beiden Routiniers steht ein Fragezeichen.
Fragezeichen auch bei Eric Smith und Hauke Wahl
„Er hat etwas mit der Ferse, der Schmerz war zu groß“, erläuterte der 52-Jährige die Blessur von Smith, die der sich beim 1:2 in Augsburg zugezogen hatte. „Er konnte den Fuß beim Auftreten nicht groß belasten. Jetzt geht es darum, wie wir das abfedern können durch eine Einlage oder irgendwas anderes.“
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Bei Wahl läge zwar keine strukturelle Verletzung vor, „aber jeder, der mal eine Innenbandzerrung hatte, weiß, dass das total schmerzhaft ist. Und wenn man sich nicht richtig bewegen kann, macht es auch keinen Sinn“.
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