Tomoya Ando im Länderspiel gegen Honkong

Beim 6:1 gegen Hongkong debütierte St. Paulis Neuzugang Tomoya Ando (r.) im Juli für Japan und zeigte seine Kopfballstärke. Foto: imago/Xinhua

Es fehlen nur noch Formalien: St. Pauli vor Verpflichtung des ersten Winter-Zugangs

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Noch ist das Winter-Transferfenster gar nicht geöffnet, erst ab dem 1. Januar können Spielerwechsel offiziell eingetütet werden. Doch vielerorts sind Personalwechsel bereits dergestalt vorgeplant, dass der Realisierung nichts mehr im Wege steht. Auch der FC St. Pauli hat nach MOPO-Informationen den ersten Zugang quasi sicher, lediglich zwei Formalitäten gilt es noch zu absolvieren.

Vor rund zwei Wochen machte in japanischen Medien die Runde, St. Pauli habe seine Fühler nach Tomoya Ando ausgestreckt. Der 1,90 Meter große Innenverteidiger, der am 10. Januar 27 Jahre alt wird, sei schon sehr weit in den Verhandlungen mit den Hamburgern, hieß es. Dem war zu dem Zeitpunkt Mitte Dezember noch nicht so, inzwischen aber hat sich das entscheidend geändert. Ando muss nur noch den üblichen Medizincheck überstehen und die Unterschrift unter den Vertrag setzen, danach ist der Wechsel perfekt.

St. Paulis Zugang Tomoya Ando ist Nationalspieler Japans

Tomoya Ando ist künftig für St. Pauli am Ball. imago/AFLOSPORT
Tomoya Ando führt den Ball
Tomoya Ando ist künftig für St. Pauli am Ball.

Der dreimalige Nationalspieler, der sein Debüt im Juli dieses Jahres beim 6:1 gegen Hongkong gefeiert hatte, kommt von Avispa Fukuoka zu seinem Landsmann Joel Chima Fujita – und das entweder komplett ablösefrei oder für einen nur sehr geringen Betrag. Denn weil die Saison in der J-League von Februar bis Dezember über das komplette Kalenderjahr läuft, hat sein Vertrag nur noch wenige Wochen bis zum 1. Februar 2026 Gültigkeit.

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Ando ist flexibel in der Dreierkette einsetzbar, ihm werden sehr gutes Kopfballspiel, aggressives Zweikampfverhalten und auch fußballerische Fähigkeiten nachgesagt. Dadurch, dass er erst am 6. Dezember sein letztes Pflichtspiel absolvierte, steht er auch noch voll im Saft und benötigt keine großartige Anlaufzeit. Des Weiteren hat seine Verpflichtung – wie von manchen befürchtet oder angedeutet – nichts mit der Zukunft von Eric Smith zu tun. Dass Ando kommt, bedeutet mitnichten, dass Smith geht.

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