St. Pauli-Profi David Nemeth nach langem Leiden vor Comeback
Es ist ihm täglich anzusehen, wie gut ihm das tut. Seit einigen Wochen schon ist David Nemeth zurück bei seinen Kollegen des FC St. Pauli, kann das komplette Trainingsprogramm ohne Beschwerden absolvieren – und steht nun vor der heiß ersehnten Rückkehr auf den Platz.
Das erste Pflichtspiel dieser Saison hatte er noch von An- bis Abpfiff erleben können im eigenen Wohnzimmer. Beim 120-Minuten-Pokalkrimi gegen Norderstedt war der Österreicher durchgehend dabei, verwandelte gar beim Elfmeterschießen den letzten Strafstoß für Braun-Weiß. Doch mit der guten Laune war am Mittwoch danach Schluss: Nemeth musste die damalige Trainingseinheit abbrechen, und anhand seiner frustrierten Reaktion an diesem 20. August 2025 war zu befürchten, dass es länger dauern würde.
David Nemeth steht kurz vor St. Pauli-Rückkehr
Und so kam es dann leider auch. Den Innenverteidiger hatte es abermals im Adduktorenbereich erwischt. Die Körperstelle, die schon wenige Wochen nach seiner Verpflichtung im Sommer 2022 für eine achtmonatige Zwangspause gesorgt hatte. Was seinerzeit konservativ behandelt worden war, wurde diesmal mittels einer Operation begegnet. Anfang September hatte sich der Spezialist Prof. Dr. Hinterwimmer des Spielers angenommen.
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Der war in der Folge lange, sehr lange in der Reha, hatte auf eine Rückkehr zur Rückrunde gehofft, musste aber noch etwas mehr Geduld aufbringen. Doch jetzt scheint einmal mehr ein Ende der Leidenszeit in Sicht, nachdem die Idee, den Defensivmann, der am 18. März 25 Jahre jung wird, am vergangenen Wochenende beim U23-Spiel gegen Norderstedt einzusetzen, noch überworfen wurde. „Das wäre noch eine Woche zu früh gewesen“, erläuterte Trainer Alexander Blessin, stellte Nemeth aber einen Einsatz am kommenden Sonntag beim Heimspiel der Regionalliga-Mannschaft gegen den FSV Schöningen in Aussicht: „Wir müssen mal gucken, wie diese Woche verläuft, aber dann ergibt es schon Sinn, ihn spielen zu lassen.“
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