„Entscheidender Spieler“: St. Pauli und die Comeback-Hoffnungen
Es waren nur vier Namen gelistet auf dem Spielberichtsbogen für die Medien. Vier Spieler hatten dem FC St. Pauli im Heimspiel gegen den 1. FC Köln (1:1) nicht zur Verfügung gestanden, was eine überschaubare Anzahl ist im Vergleich zum Schnitt in dieser Saison. Wenn alles glatt geht, wird sich diese Anzahl bis zum nächsten Samstag in Heidenheim noch halbieren.
An ein Comeback von James Sands verschwendet auf dem Kiez niemand mehr Gedanken für die laufende Serie. Der US-Amerikaner, der sich beim 0:0 St. Paulis gegen Frankfurt Anfang März so schwer verletzt hatte und operiert werden musste, ist nach wie vor an Krücken unterwegs. Ohne diese kommt zwar Ricky-Jade Jones inzwischen vorwärts, der Engländer ist auch schon wieder täglich an der Kollaustraße im Gange. Aber auch er wird in den verbleibenden Partien keine Rolle mehr spielen.
Manolis Saliakas bei St. Pauli wieder am Start
Bei anderen hingegen sieht es besser aus, das ging bereits gegen Köln los. Da feierte Manolis Saliakas, von den St. Pauli-Fans gefeiert, endlich seine Rückkehr auf den Platz. Er wurde nach gut einer Stunde für Lars Ritzka eingewechselt, nachdem der Grieche wegen einer muskulären Verletzung mehr als einen Monat raus gewesen war.
St. Pauli darf Joel Chima Fujita wieder einsetzen
Ganz sicher in Heidenheim wieder zur Verfügung stehen wird Joel Chima Fujita. Der Japaner, im zentralen Mittelfeld von St. Pauli gesetzt, hatte am Freitagabend seine Gelb-Sperre absitzen müssen und von der Tribüne aus mitgefiebert. Bleibt noch einer, der immer wieder mal passen muss, im Grunde aber dringend benötigt wird, zumal jetzt in der Crunchtime.
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„Er ist ein entscheidender Spieler für uns“, sagte Torhüter Nikola Vasilj über Eric Smith. „Allein seine Präsenz bedeutet uns viel. Hoffentlich wird er zurück sein. Hoffentlich wird er gute Fortschritte in dieser Woche machen und dann verfügbar sein.“ Der Schwede, bekanntlich mit einer strukturellen Wadenverletzung von der Nationalelf zum FC St. Pauli zurückgekehrt, hatte vergangene Woche bereits wieder Teile des Trainings bestreiten können.
Reicht es für Kiezkicker Eric Smith in Heidenheim?
St. Pauli hat nicht zuletzt gegen Köln gezeigt, dass es auch ohne einige Leistungsträger funktioniert. „Definitiv“, urteilte auch Vasilj. „Wir haben einen guten Mix im Team und ich denke, wir haben es über die Saison vielfach gesehen. Wir hatten häufig viele Ausfälle und es gibt immer Spieler von der Bank, die reinkommen und dann gut spielen.“ Darauf sei er sehr stolz. „Wir haben einen breiten Kader mit Spielern, die in der Lage sind, einen guten Job zu machen, wenn sie reinkommen.“
Nikola Vasilj hofft auf einige St. Pauli-Comebacks
Und trotzdem fühlt es sich besser an, die Qual der Wahl zu haben. „Wir brauchen so viele Spieler wie möglich, und dann wird der Trainer entscheiden, wer spielt“, sagte Vasilj. „Aber natürlich ist es eine gute Sache, wenn all diese Spieler zurückkehren.“
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