„Eine Frechheit“: Harte Kritik an VfL-Coach Bauer wegen Geste im St. Pauli-Spiel
Es war eine von überschaubar vielen Aufreger-Szenen, aber unterm Strich eine, die dazu beitrug, dass der FC St. Pauli unnötig mit 1:2 in Wolfsburg unterlegen war. Der Handelfmeter, der zur VfL-Führung geführt hatte, sorgte für Diskussionen.
Hauke Wahl hatte – das ist unstrittig – einen Schuss von Yannick Gerhardt mit dem linken Unterarm geblockt. Im Strafraum, beim Wegdrehen. Referee Frank Willenborg ließ zunächst weiterlaufen, doch das setzte Daniel Bauer in Szene. Der Wolfsburger Trainer gestikulierte wild, machte das VAR-Zeichen. Und der meldete sich schließlich auch.
Mehrfach Zoff zwischen den Bänken von St. Pauli und dem VfL
Dennoch kam das Verhalten des Coaches nicht überall gut an. „Die Aktion ist eine Frechheit“, schimpfte Sky-Experte Didi Hamann. „Das ist unsportlich und sollte geahndet werden. Das kennen wir aus fernen Ländern, aber nicht von hier.“ Alexander Blessin sprach von „einer schönen Bewegung“, die Bauer gemacht habe. „Aber da sage ich jetzt nichts zu. Das ist deren Seite und ich bleibe bei meiner.“ Im Übrigen hatte es während der Partie mehrfach einen regen Austausch zwischen beiden Bänken gegeben, und freundlich sah das nicht immer aus…
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Wie dem auch sei, vermutlich hätte sich Sören Storks auch ohne Bauers Zutun bei Willenborg gemeldet. Bauer selbst meine später, er habe lediglich den Vierten Offiziellen darauf hingewiesen. „Das kann man falsch deuten“, räumte er ein. Man habe darüber gesprochen und das ausgeräumt, zudem werde er sich für die Zukunft etwas anders diesbezüglich überlegen.
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