Saliakas wischt sich mit seinem Trikot durchs Gesicht

Manolis Saliakas musste gegen Frankfurt verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Wenig später traf es auch James Sands. Foto: IMAGO / HMB-Media

„Fühle mich nicht okay“: Sorgen um Saliakas – noch ein St. Pauli-Profi angeschlagen

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Das zwischenzeitlich üppig bestückte Lazarett des FC St. Pauli hatte sich gerade erst wieder gelichtet, da drohen zwei neue personelle Rückschlage: Manolis Saliakas und James Sands mussten beim 0:0 gegen Eintracht Frankfurt angeschlagen ausgewechselt werden. Drohen längere Ausfälle?

Der zweite Durchgang war keine Minute alt, da machten sich Sorgenfalten breit auf den Gesichtern des St. Pauli-Anhangs: Nahe des eigenen Strafraums setzte sich Saliakas plötzlich auf den Rasen, dem Griechen war es beim Vollsprint vor der Chance von Jean-Mattéo Bahoya (46.) in den rechten Oberschenkel gefahren. Nach kurzer Begutachtung des Problems zeigten die Teamärzte sofort an: Für Saliakas geht es nicht weiter. Für ihn kam Lars Ritzka ins Spiel, während der Rechtsverteidiger gesenkten Kopfes Richtung Kabine trottete.

Sorgen bei St. Pauli: Fallen Saliakas und Sands länger aus?

Doch damit nicht genug der schlechten Nachrichten: In der 81. Minute war auch für James Sands vorzeitig Schluss. Der US-Amerikaner musste bereits fünf Minuten zuvor nach einem Foul von Ritsu Doan behandelt werden, biss aber zunächst auf die Zähne – vergebens. Sands hat es offenbar am linken Sprunggelenk erwischt.

Genaue Diagnosen standen unmittelbar nach dem Spiel bei beiden Profis noch aus, zumindest bei einem der beiden Leistungsträger steht aber Ernsteres zu befürchten: „Ich glaube, bei ,Manos‘ wird es ein bisschen länger dauern. Das sah schon nach einer strukturellen Verletzung am Oberschenkel aus“, zeigte sich Trainer Alexander Blessin nach Abpfiff wenig optimistisch. Saliakas selbst gab nach Abpfiff zu Protokoll: „Ich fühle mich nicht okay.“ Am Sonntag stehe die Untersuchung an. „Dann werden wir sehen, was passiert ist.“

Blessin: Hoffnung bei Sands

Etwas hoffnungsvoller war Blessin mit Blick auf Mittelfeldmann Sands: „Bei ,Jimmy‘ hoffe ich, dass er nur umgeknickt, es aber nichts am Bandapparat ist und er irgendwie schnell wieder zur Verfügung steht. Aber da müssen wir jetzt einfach mal gucken.“

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Immerhin: Auf sein positives Gemüt konnte sich Saliakas trotz ungewissen Gesundheitszustandes verlassen, mit einem Lächeln im Gesicht stellte er sich nach Abpfiff den Fragen der Medienvertreter. „Es ist kein gutes Gefühl, aber was kann ich tun?“, erklärte der Grieche. „Ich lächele, denn das ist Fußball.“ Bleibt zu hoffen, dass Saliakas‘ Frohmut auch nach der Diagnose noch Bestand hat.

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