Max Kruse im St. Pauli-Trikot gegen Wolfsburg

Max Kruse anno 2011 im St. Pauli-Trikot gegen die Wolfsburger Sascha Riether (l.) und Makoto Hasebe (r.). Foto: imago/Hübner

Duell der Ex-Klubs: Wo Max Kruse St. Pauli sieht – und wo den VfL Wolfsburg

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Er kennt beide Klubs aus seiner Profi-Vergangenheit. Beim einen, dem FC St. Pauli, hatte Max Kruse seinerzeit den Durchbruch geschafft. Beim anderen, dem VfL Wolfsburg, hat er im Lauf seiner Karriere noch zweimal Station gemacht. Jetzt duellieren sich ausgerechnet diese beiden Vereine um den Relegationsplatz. Und der gebürtige Reinbeker hat durchaus eine Vorstellung davon, wie das am Ende ausgehen wird.

„So, wie es im Moment läuft, wird es auf jeden Fall zu einem Showdown am letzten Spieltag kommen“, sagte Kruse im Gespräch mit der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ in Bezug auf das direkte Duell am Millerntor am 34. Spieltag. Unzweifelhaft sei es generell so, dass der Kader des VfL qualitativ deutlich besser aufgestellt sei als jener von St. Pauli. „Aber das hat die ganze Saison über schon nicht geholfen.“

Was Max Kruse dem FC St. Pauli noch zutraut

Und so muss er auch nicht lange überlegen, eine Prognose abzugeben. „Ich glaube, dass es für Wolfsburg schwer ist, diese Saison noch viele Punkte zu holen. Deswegen sehe ich den VfL am Ende auf Platz 17 – und St. Pauli auf dem Relegationsplatz.“

Die Wölfe gastieren an diesem Wochenende beim SC Freiburg, am vorletzten Spieltag kommt der FC Bayern an die Aller. „Selbst mit einer B-Elf haben die in Mainz vier Tore geschossen“, staunte Kruse. Die Münchner zu schlagen, sei „unglaublich schwer“.

Ex-St. Paulianer Max Kruse: „War früher HSV-Fan“

Dass er beim VfL beide Male im Unfrieden geschieden war – einmal hatte es viele Schlagzeilen gegeben, weil Kruse in einem Berliner Taxi einen beachtlichen Geldbetrag vergessen hatte, einmal flog er nach Zoff mit Trainer Niko Kovac raus – hat bei seiner Meinungsbildung keine Rolle gespielt. „Ich bin nicht sauer auf Wolfsburg“, stellte er bei der „WAZ“ klar. Auch seine Hamburger Herkunft habe keinen Einfluss gehabt: „Ich komme aus Hamburg, war früher HSV-Fan – das würde sich sonst alles beißen.“

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Bei St. Pauli sei der aktuelle Trend mit nur drei Zählern aus den letzten sieben Spielen zwar „absolut kein gutes Zeichen“, doch der Vorteil mit zwei Heimspielen gegen Mainz und Wolfsburg gebe für ihn den Ausschlag. Überlegungen, sich das womöglich entscheidende Spiel seiner beiden Ex-Vereine live vor Ort zu geben, stellt Max Kruse übrigens nicht an. „So sehr interessiert mich das dann auch nicht“, sagte er. „Und ich bin kein Stadiongänger. Das mache ich sehr selten.“

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