„Die Jungs sind fit“: So bastelt Blessin an seiner Startelf fürs Augsburg-Spiel
Der späte Punkt gegen Leipzig lässt den FC St. Pauli mit neuer Zuversicht nach Augsburg reisen. Trainer Alexander Blessin deutete an, dass er am Samstagnachmittag derselben Elf vertrauen könnte wie gegen die Sachsen.
Englische Wochen hin, Englische Wochen her – der Auftritt gegen Leipzig war über weite Strecken zu überzeugend, um große Umstellungen zu erwägen. Never change a drawing team sozusagen. „Die Jungs sind so fit, dass nicht unbedingt etwas verändert werden muss“, sagte Blessin: „Klar ist es immer ein Thema, Frische reinzubringen, aber grundsätzlich spricht nichts dagegen, das gleiche Team aufs Feld zu schicken.“
Blessins Maßnahmen gegen Leipzig
Beim 1:1 gegen Leipzig hatte Blessin im Vergleich zum unbefriedigenden 0:0 im Stadtderby gegen den HSV vier Veränderungen vorgenommen: Winter-Zugang Tomoya Ando feierte sein Startelfdebüt in der Verteidigung, Manolis Saliakis rückte nach längerer Pause wieder auf die Außenbahn, Danel Sinani besetzte das offensive Mittelfeld und Ricky-Jade Jones versuchte sich als schnelle Spitze. Maßnahmen, die Wirkung zeigten.

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Ando „fühlt sich schon viel besser an“
Besonders Ando hatte dann überzeugt, auch wenn ihm in der Schlussphase aufgrund mangelnder Spielpraxis etwas die Luft auszugehen schien. Beim Training am Donnerstag habe „es sich schon viel besser angefühlt“, berichtete Blessin, dass die Erschöpfung des 27-jährigen Japaners praktisch verflogen sei. St. Paulis Coach nutzte dies gleichsam für den Hinweis, dass alle Überlegungen unter dem Vorbehalt der Eindrücke vom Freitagstraining stehen würden.
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Ob St. Pauli mit der Leipzig-Elf die passende Formation für den Abstiegskampf gefunden hat, lässt sich allenfalls in einigen Spielen beurteilen. Angesichts des frischen Winds, den die vergleichsweise späten Einwechslungen von Martijn Kaars, Jackson Irvine, Mathias Pereira Lage, Mathias Rasmussen und zuletzt auch Abdoulie Ceesay entfachten, lässt sich allerdings sagen: Dass Blessin sich angesichts von Alternativen darüber überhaupt den Kopf zerbrechen kann, ist schon einmal ein Fortschritt.
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