Diagnose da: So steht es um die Verletzung von St. Paulis Torjäger Kaars
Die Nachricht hatte vielen Menschen, die es mit dem FC St. Pauli halten, schon vor der Partie am Sonntag beim FSV Mainz 05 die Petersilie verhagelt. Martijn Kaars, am Wochenende zuvor umjubelter Matchwinner gegen Heidenheim, fehlte im Kader, später wurden auch Details bekannt. Nun steht die Diagnose fest.
Riesig war der Jubel, groß die Erleichterung, als Martijn Kaars beim letzten Heimspiel des Jahres seine ersten beiden Bundesliga-Treffer für den FC St. Pauli erzielt hatte. Die gute Stimmung hatte der Niederländer auch in die folgende Trainingswoche transportiert, wirkte locker und gelöst, hatte erkennbar Spaß – bis zur Abschlusseinheit vor Mainz. Da zog es den Ex-Magdeburger in die Adduktoren, wie Trainer Alexander Blessin nach dem 0:0 beim FSV verriet.
Kaars mit „leichter struktureller Muskelverletzung“
Klar, dass daraus eine böse Befürchtung resultierte. Muskuläre Verletzungen in diesem Bereich des Körpers sind meist langwierig und benötigen einen sehr behutsamen Reha-Prozess, und das wäre so ziemlich das letzte, was Kaars und der Kiezklub gebrauchen könnten. Und so, wie es aussieht, geht der Kelch auch an den Braun-Weißen vorüber.
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Denn nach der MRT-Untersuchung am Montag gab es eine Prise Entwarnung. Kaars, so heißt es in der offiziellen Mitteilung, habe sich lediglich „eine leichte strukturelle Muskelverletzung“ zugezogen, der Schaden habe sich „glücklicherweise als geringgradig“ herausgestellt. Was das jetzt im Detail bedeutet, ist nicht seriös vorhersehbar. Aber es gibt wohl berechtigte Hoffnung, dass der Angreifer schon im Januar nicht nur wieder trainieren, sondern auch spielen kann, wenn der Heilungsprozess optimal verläuft.
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