„Definitiv eine Option“: St. Pauli-Trainer Blessin schwärmt in hohen Tönen vom Neuen
Man kennt und schätzt sich aus gemeinsamen Tagen der Vergangenheit. Schon bei Union Saint-Gilloise hatten Alexander Blessin und Mathias Rasmussen miteinander zu tun, jetzt freut sich der Coach des FC St. Pauli über die erneute Zusammenarbeit mit dem Norweger, dessen Verpflichtung einen Tag nach dem Derby gegen den HSV bekanntgegeben worden war.
„Er kann verschiedene Postionien spielen, als Sechser, Achter oder Zehner“, erläuterte der Coach die Vorzüge des 28-Jährigen. „Er bewegt sich sehr gut im Raum, hat eine sehr gute Annahme und ein tolles Auge. Außerdem ist er sehr ballsicher und hat einen guten Tiefendrang.“ Auch im Spiel gegen den Ball sei er sehr clever und generiere Ballgewinne. Alles Gründe, warum das Interesse an Rasmussen kein frisches ist, sondern schon länger hinterlegt war.
St. Pauli war schon im Sommer an Mathias Rasmussen dran
„Wir waren im letzten Jahr schon mal im Gespräch, das hat sich dann verflüchtigt“, sagte Blessin rückblickend. Jetzt habe sich noch mal die Möglichkeit ergeben, „und die haben wir genutzt. Wir haben viele Ausfälle gehabt, deswegen wollten wir mehr Flexibilität“. Die habe man jetzt in der Abwehr durch Tomoya Ando sowie im Mittelfeld dank Rasmussen. „Mathias ist definitiv eine Option für das Leipzig-Spiel. Er hat zwei Einheiten mitgemacht, deswegen steht einem Kaderplatz nichts im Wege.“
Kiezklub mit vielen Optionen im zentralen Mittelfeld
Tatsächlich mangelt es dem 52-Jährigen fortan nicht an Alternativen für den zentralen Mittelfeldbereich. Danel Sinani ist als offensivere Variante wieder fit, kam schon gegen den HSV zum Einsatz. Fehlt neben den bekannten Namen Jackson Irvine, James Sands, Joel Chima Fujita und eben Rasmussen noch Connor Metcalfe, dessen Knieprobleme langsam abklingen, aber am Dienstag noch keinen Einsatz zulassen werden.
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„Wir wollen auch die Qualität im Training verbessern“, erklärte Blessin. „Wenn jeder Gas gibt, sind die Einheiten besser. Auch von der Bank Situationen zu ändern, hat uns in der Rückrunde der Vorsaison geholfen. Wir hatten eine stärkere Bank und konnten unsere Leistungsgrenze erhöhen.“ Das sei in jeglicher Hinsicht ein Mehrwert. „Und wir haben jetzt extrem viele Spiele, wo wir jeden Spieler brauchen.“
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