„Tut schon weh“: St. Paulis Blessin äußert sich zur Kaars-Verletzung
Der Ausfall kam in vielerlei Hinsicht zur Unzeit, und er fiel bei der Partie des FC St. Pauli in Mainz (0:0) auch sichtbar ins Gewicht. Dass ausgerechnet Martijn Kaars, vergangene Woche Doppelpacker gegen Heidenheim, verletzt passen musste, wirkte sich gefühlt schon auf die Statik aus. Und der Kiezklub muss offenbar tatsächlich zittern, ob der Niederländer zeitig wieder zurückkommt.
„Es war auf jeden Fall nicht möglich, dass er hier zum Einsatz kommt“, ließ Alexander Blessin nach der Partie am Sonntagnachmittag wissen. „Das tut natürlich schon weh. Ein Stürmer schießt Tore, kommt mit Aufwind daher, hat einfach ein gutes Gefühl“ – und dann muss er passen. Mindestens für dieses Spiel, wenn es ganz dumm läuft, noch um einiges länger.
Martijn Kaars hat sich an den Adduktoren verletzt
Denn Kaars hat es an den Adduktoren erwischt. Eine Stelle, das weiß jeder Fußballer, die enorm empfindlich ist und dabei so wichtig für die Körperbalance. Selbst eine leichte Blessur kann schon eine längere Pause nach sich ziehen, ein Muskelfaserriss in diesem Bereich hat noch deutlich längere Folgen.
Am Sonntag hatte der Kiezklub das Glück, Kaars quasi eins zu eins ersetzen zu können, weil Andréas Hountondji nach seiner dreiwöchigen Verletzungspause wieder einsatzbereit war. Doch dem Nationalspieler des Benin mangelte es nach der Auszeit noch sichtbar an Physis, zudem signalisierten die Muskeln Anfang der zweiten Hälfte, dass sie nicht mehr konnten.
MRT soll Aufschluss bringen
Dritte Alternative ist dann Ricky-Jade Jones. Der kam für Hountondji, agierte um einiges auffälliger, aber trotzdem nicht so, wie es sich Blessin vorgestellt hatte. Zudem kommt auch der Engländer aus einer langen Verletzungspause nach Schulter-OP.
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Bleibt zu hoffen, dass eben diese Martijn Kaars erspart bleibt. Am Montag wird ein MRT beim 26-Jährigen erstellt, danach wird man schlauer sein.
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