Eric Smith gegen Konrad Laimer

Eric Smith (hier gegen Konrad Laimer) erwartet bei den Bayern einen Berg an Defensivarbeit. Foto: IMAGO / Lobeca

„Werden nicht hoch gewinnen“: Auf welche Bayern-Schwächen St. Pauli jetzt hofft

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Der Vereinsrekord, den keiner haben wollte, ist seit dem vergangenen Sonntag erreicht. Acht Niederlagen in Folge hatte es für den FC St. Pauli in der Historie noch nie gegeben, und man kann wohl davon ausgehen, dass die Kiezkicker am nächsten Sonnabend das neunte Null-Punkte-Spiel werden folgen lassen. Beim FC Bayern rechnet man sich grundsätzlich schon kaum etwas aus, in der aktuellen Lage schon gar nicht. Oder doch?

Nimmt man Oke Göttlichs Worte zum Maßstab, dann gibt es schlicht keine Erwartungshaltung für das Match beim Rekordmeister. „Ich sag jetzt mal: Das nächste Spiel gegen die Bayern werden wir nicht hoch gewinnen“, hatte der Klub-Boss direkt im Anschluss ans 0:1 gegen Union Berlin gesagt, und es wird sich kaum jemand finden, der eine Gegenthese in den Raum wirft. Ohne Gegenwehr die weiße Fahne hissen allerdings ist weder für Göttlich noch den Rest in Braun-Weiß eine Option.

St. Pauli wird viel zu verteidigen bekommen

„Da geht es mehr oder weniger darum, die Stimmung zu genießen“, meinte Alexander Blessin. Es gäbe schon Möglichkeiten, „aber was soll ich jetzt sagen? Wir fahren dahin, nicht um uns zu ergeben, sondern so ein bisschen, um die Bayern zu ärgern“. Darum werde es gehen. Union Berlin habe beim 2:2 an der Alten Försterei gezeigt, dass etwas geht. „Klar war es ein Heimspiel, aber vielleicht haben die Bayern nach Arsenal am Mittwoch die Champions League noch im Kopf, vielleicht unterschätzen sie uns ein bisschen.“ Und dann müsse man einfach mal gucken, „dass man die Null sehr, sehr lange hält, um dann so ein Spiel auf unsere Seite zu kippen. Das ist die Aufgabe“.

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Das sieht Eric Smith ähnlich. „Selbst wenn wir zehnmal in Folge gewonnen hätten, würden wir keine drei Punkte aus diesem Spiel erwarten“, erklärte der Schwede. „Aber vielleicht kommt dieses Spiel gerade richtig, um an unserem Defensivverhalten zu arbeiten. Denn dort werden wir vermutlich ein bisschen mehr zu verteidigen bekommen.“ Davon ist in der Tat auszugehen. Aber vielleicht ist es auch ganz gesund, die Nummer so wahrzunehmen wie Jackson Irvine. „Nächste Woche ist die nächste Chance, ein Fußballspiel zu gewinnen“, sagte der Kapitän. „So müssen wir da herangehen.“

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