Marwin Schmitz und Rawley St. John

In der U23 unersetzlich: Marwin Schmitz und Rawley St. John Foto: IMAGO/Niklas Heiden

Brutaler Dämpfer für St. Paulis U23! Zwei Säulen verletzten sich bei den Profis

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Die Einheit des FC St. Pauli am Dienstagvormittag war eine intensive. Auf regennassem Geläuf ging es an der Kollaustraße ziemlich zur Sache – und das forderte am Ende zwei Opfer. Zwei, die vor allem aus Sicht der Regionalliga-Mannschaft schwer ins Gewicht fallen dürften.

Dabei war es weder überhartem Einsatz noch inhaltlicher Überforderung geschuldet, dass es so kam, wie es eben kam. Beginnend mit einer Szene, die schon beim Zusehen aus der Distanz Schmerzen verursachte. In einer Spielform machte Marwin Schmitz ohne gegnerische Einwirkung eine ganz unglückliche Bewegung. Eine, die vermutlich schwerwiegende Folgen haben wird.

St. Paulis Marwin Schmitz am Sprunggelenk verletzt

Der 18-Jährige ging sofort zu Boden, die Schmerzen waren ihm auch aus größerer Entfernung anzusehen. Sofort eilten die Physios herbei, umringten den Mittelfeldspieler, den es am linken Sprunggelenk erwischt hatte. Mehrere Minuten dauerte die Behandlung an, dann humpelte Schmitz mit dickem Verband gen Kabinentrakt. Man muss kein Hellseher sein, um zu befürchten, dass das große Talent in diesem Kalenderjahr kein Spiel mehr machen wird.

Auch Rawley St. John muss das Kiezklub-Training abbrechen

Das ist aus Sicht der U23, wo Schmitz zu den Leistungsträgern zählt, natürlich eine Katastrophe. Doch es sollte nicht die einzige schlechte Nachricht für den Nachwuchs sein, der in der vierten Liga ums Überleben kämpft. Denn kurze Zeit später war die Einheit auch für Rawley St. John beendet. Was dem Australier exakt widerfahren war, war nicht zu erkennen, aber seine Gestik beim Abgang vom Platz ließ darauf schließen, dass er über Probleme im Kniebereich klagte.

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Für die U23 stehen in diesem Jahr noch die Partien bei Werder Bremen II sowie zu Hause gegen den VfB Lübeck und Jeddeloh auf dem Programm, und angesichts der prekären Tabellensituation ist jeder einzeln Punkt wichtig. Es wäre ein herber Rückschlag, müsste man die schweren Aufgaben gleich ohne zwei absolute Leistungsträger angehen.

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