Blitz-Comeback oder Ausfall? So steht es vor Köln um St. Paulis Hountondji
Der Erlösung war bekanntlich kurz darauf der Rückschlag gefolgt. Am vergangenen Samstag hatte Andréas Hountondji seine Torflaute beendet, den FC St. Pauli beim 1:3 in München in Führung geschossen, um kurz darauf mit muskulären Problemen ausgewechselt werden zu müssen. Aber wie sieht es für den pfeilschnellen Angreifer in Bezug auf das Köln-Spiel aus?
Beim 2:1-Pokaltriumph in Mönchengladbach hatte Hountondji im Kader gefehlt, das war nach der nur drei Tage zuvor erlittenen Verletzung kein Wunder. Da inzwischen die Diagnose vorlag und sich die Hoffnung bestätigt hatte, dass es den Nationalspieler des Benin nicht schlimm erwischt hatte, gab es durchaus berechtigte Hoffnung auf ein Comeback schon am Samstag in Köln (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de).
„Keine starke Einblutung“ bei St. Paulis Andréas Hountondji
Doch daraus wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts, gleichwohl Hountondji in München rechtzeitig reagiert hatte und sich runternehmen ließ, ehe es richtig böse werden konnte. „Man hat jetzt keine starke Einblutung gesehen, also ist es eine leichte muskuläre Verletzung“, erklärte Alexander Blessin am Donnerstagnachmittag. „Das heißt, er war heute auch schon wieder laufen. Das ist schon mal gut, aber es wird für Samstag nicht reichen.“
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Dennoch ist der Kiezklub-Coach guter Dinge, Hountondji, der vermutlich auch für den Afrka-Cup (ab dem 21. Dezember) nominiert werden wird, vor der kurzen Weihnachtspause nochmal einsetzen zu können. „Ich denke, ab nächster Woche können wir wieder auf ihn hoffen. Aber wir müssen natürlich auch gucken, wie die Steigerung aussieht bei seinen Läufen. Ich hoffe, dass er uns dann gegen Heidenheim wieder zur Verfügung steht.“
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