Blessins Gefühl wegen Irvine: Wann spielt St. Paulis Kapitän von Beginn an?
Der Kapitän ist wieder an Bord – aber doch nur so halb. Jackson Irvine kann trotz Verletzung für St. Pauli spielen. Fragt sich nur, wie lange. Trainer Alexander Blessin gab vor der Partie in Augsburg Einblicke.
Die Nachricht vom 13. Januar ließ Schlimmstes befürchten: Weil seine alte Fußverletzung wieder aufgebrochen sei, falle Irvine „bis auf Weiteres“ aus, teilte der Kiezklub mit. Angesichts der monatelangen Fehlzeit des Australiers im Jahr 2025 unkten Pessimisten da schon, St. Pauli müsse bis zum Saisonende auf seinen Kapitän verzichten. Eine schwere Hypothek im Abstiegskampf.
Irvine fehlte nur zwei Spiele lang
Tatsächlich fehlte Irvine dann nur bei den Niederlagen in Wolfsburg (1:2) und Dortmund (2:3). Im torlosen Stadtderby gegen den HSV kam er 25 Minuten vor Schluss als Joker ins Spiel, beim jüngsten 1:1 gegen Leipzig stand er die letzten 13 Minuten auf dem Platz – und sorgte in beiden Fällen für Impulse.
„Wie er den Schmerz unterdrücken kann“
Der Kapitän beißt auf die Zähne. Ob und wie lange er in seinem Zustand eingesetzt werden kann, „müssen wir jede Woche aufs Neue kontrollieren und besprechen“, verdeutlichte Blessin. In Englischen Wochen sogar mehrmals pro Woche. Es sei eine Frage der „Stimmungslage, wie er den Schmerz dann unterdrücken kann“, so der Coach.

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So wichtig Irvines Rollen als Kapitän und im braun-weißen Mittelfeld auch sein mögen – die Gesundheit setzt enge Grenzen. Dass der 32-Jährige schon bald fit für Startelf-Einsätze oder gar die vollen 90 Minuten sein wird, ist derzeit nicht abzusehen. Es dürfte zunächst bei Kurzeinsätzen zwischen zehn und 30 Minuten bleiben, was dann natürlich immer auch vom vorherigen Spielverlauf abhängen dürfte.
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„Vom Gefühl“, sagte Blessin, „passt es momentan ganz gut so.“ Der Rest ist eine Frage von Kontrolle und Besprechung.
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