Hauke Wahl im Dialog mit St. Pauli-Trainer Alexander Blessin

St. Paulis Hauke Wahl und Alexander Blessin sind umworben. Foto: WITTERS

Blessin, Wahl, St. Pauli und Wolfsburg: Entscheidungen nahen

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Zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC St. Pauli gibt es derzeit mehr Parallelen, als es beiden Seiten lieb sein kann. Einerseits hätten die Wölfe dankend darauf verzichten können, zusammen mit dem Kiezklub in die 2. Liga abzusteigen. Auf der anderen Seite ist Braun-Weiß dezent genervt, weil die Niedersachsen am eigenen Personal baggern – und das gegebenenfalls für brisante Konstellationen sorgen kann.

Ob Grün-Weiß tatsächlich so intensiv an Noch-St. Pauli-Trainer Alexander Blessin gräbt, wie es mitunter berichtet wird, ist nicht final nachzuweisen. Dass der inzwischen 53-Jährige im Wolfsburger Aufsichtsrat Fans haben soll, wurde bereits vor einem Jahr kolportiert und gilt als verbrieft. Seinerzeit passierte allerdings quasi gar nichts in der Richtung, Blessin blieb bekanntlich auf dem Kiez. Inwieweit das anno 2026 auch so sein wird – keiner kann das heute seriös prognostizieren. Aber es heißt, Blessin sei einer von drei Kandidaten auf die Nachfolge von Dieter Hecking, der ab dem 1. Juni Sport-Geschäftsführer wird.

St. Paulis Hauke Wahl auf Wolfsburgs Liste

Die vakante Trainer-Position beim VfL ist dann allerdings auch ein Punkt, der eine andere Geschichte derzeit massiv ausbremst. Dass St. Paulis Hauke Wahl schon seit April eine lukrative Offerte aus Wolfsburg hatte, ist unbestritten. Dass diese mit dem Abstieg überholt ist, zumindest vom monetären Umfang her, ebenfalls. Dennoch gibt es weiterhin Interesse am gebürtigen Hamburger, das aktuell aber nicht weiterverfolgt werden kann.

Holt der VfL St. Pauli-Trainer Alexander Blessin?

Denn auch an Aller und Ise ist es so, dass es wenig Sinn ergibt, Transfers einzutüten, ehe man einen Übungsleiter präsentieren kann. Zudem würde kaum ein Profi bei irgendeinem Verein unterschreiben, wenn er keine Ahnung hat, wer ihn denn wohl zukünftig trainieren wird. Ausgesprochen spannend würde es freilich aus St. Pauli-Sicht werden, wenn Blessin tatsächlich VfL-Coach werden würde und dann gleich noch einen der wichtigsten Führungsspieler von seinem ehemaligen Klub mitbringt.

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Noch ist das alles Gegenstand von Spekulationen, aber wohl nicht mehr wirklich lange. Wolfsburg braucht genauso Gewissheit im Hinblick auf die Trainer-Zukunft wie der FC St. Pauli. Beiden Klubs und auch den Protagonisten wird daran gelegen sein, möglichst schnell klare Verhältnisse zu schaffen. Vermutlich bis spätestens Mitte der kommenden Woche.

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