Nikola Vasilj in Mainz

Beim 0:0 in Mainz blieb Nikola Vasilj zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Gegentor. Foto: Imago/Thomas Frey

Aus der Krise an die Spitze: Wo keiner besser ist als St. Pauli-Torhüter Vasilj

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Hinter allen Profis des FC St. Pauli liegt eine erste Saisonhälfte mit einem tiefen, tiefen Tal, da macht er keine Ausnahme. Auch an Nikola Vasilj ist die neun Partien währende Pleitenserie nicht spurlos vorbeigegangen, an der Wertigkeit des bosnischen Nationalkeepers für die Hamburger indes hat sich nichts geändert. Das zeigt eine Bundesliga-Statistik, die er anführt.

Als es generell nicht lief, schlug auch beim Routinier der Fehlerteufel zu. Das Fatale in Vasiljs Fall: Torwart-Fehler führen fast immer zu Gegentreffern, bei ihm waren es zudem folgenschwere, weil sie Tore zum 0:1-Rückstand bedeuteten. In Frankfurt, in Freiburg, vor allem aber beim bisherigen Saison-Tiefpunkt, dem 0:4 gegen Borussia Mönchengladbach, hatte der 30-Jährige entscheidende Aussetzer gehabt.

Kiez-Keeper Nikola Vasilj hält in Mainz die Null

Inzwischen hat er sich längst wieder gefangen und als Lohn zum Jahres-Abschluss beim 0:0 in Mainz endlich mal wieder – und erst zum zweiten Mal in der Saison seit dem 2:0 beim HSV – ein „Clean Sheet“ feiern können. Wie wichtig das für ihn gewesen ist, war für alle Welt in der Mixed-Zone der Mainzer Arena ersichtlich geworden.

St. Paulis Nikola Vasilj mit ligaweitem Bestwert

Und es untermauerte den Status, den Vasilj nach wie vor für die Braun-Weißen hat. Der wird übrigens auch anhand von Zahlenwerk deutlich: Mit 55 gehaltenen Torschüssen thront der Hamburger Keeper zusammen mit Wolfsburgs Kamil Grabara auf Platz eins in der gesamten Bundesliga. Ergo verhinderte Vasilj noch weit mehr Gegentreffer als die bisherigen 26, zufrieden wird er sich damit aber gewiss nicht geben.

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In der gesamten Vorsaison musste er nur 41 Bälle aus dem Netz holen, der Kiezklub hatte bekanntlich die zweitbeste Defensive der kompletten Liga. Diesem Wert möglichst nahe zu kommen, wird das Ziel der Mannschaft im Allgemeinen und der Nummer eins im Speziellen sein. Es wird vermutlich auch wegweisend sein dafür, ob der FC St. Pauli auch im Mai 2026 wieder den Klassenerhalt wird feiern können.

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