Jackson Irvine und Eric Smith in Augsburg

Eric Smith (r.) übergab in Augsburg die Kapitänsbinde an Jackson Irvine. Foto: WITTERS

Auch das noch: St. Pauli bricht in Leverkusen ein weiterer Leistungsträger weg

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Es ist nicht wirklich so, dass das Glück dem FC St. Pauli in Siebenmeilenstiefeln hinterherrennt in der laufenden Saison. Auch wenn es nicht von der Hand zu weisende Ausreißer in die andere Richtung gibt wie zum Beispiel den Strafstoß von Augsburg, werden den Hamburgern doch auffällig viele Knüppel zwischen die Beine geworfen. Und das änderte sich auch am Dienstagabend nicht.

Als gegen 19.45 Uhr die Aufstellungen für das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen das Licht der Öffentlichkeit erblickten, fehlte auf dem Bogen ein Name komplett, den man beim Kiezklub eigentlich fest eingeplant hatte: Eric Smith musste wegen einer Verletzung am Fuß passen. Der Schwede hatte nach Augsburg über Probleme geklagt, Trainer Alexander Blessin hatte aber gemutmaßt, dass es nicht so schlimm sein würde.

St. Pauli fehlt in Leverkusen die komplette zentrale Achse

Der Verzicht auf den Strategen fällt bei Braun-Weiß immer schwer ins Gewicht, diesmal aber besonders. Denn schon vorher war klar, dass auch Hauke Wahl nicht würde spielen können. Der 31-Jährige hatte schon in Augsburg angeschlagen gefehlt. Mit dem erfahrenen Duo fielen gleich beide potenzielle zentrale Figuren der Dreierkette aus, so dass Improvisationskunst gefragt war. Und weil Blessin aus freien Stücken auf Nikola Vasilj verzichtete, um Ben Voll für seine Trainingsleistungen zu belohnen, ging St. Pauli gleich die komplette zentrale Achse flöten.

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Nun hilft kein Klagen, vielmehr muss der Blick nach vorne gehen. Am Samstag wartet das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart, und angesichts der tabellarischen Situation und dem drohenden Abstieg wäre ein Mitwirken der erfahrenen Kräfte zwingend notwendig. Vasilj wird auf jeden Fall wieder zwischen die Pfosten rücken, bei Wahl „hoffen wir stark, dass es reicht“, sagte Blessin. Im Fall von Smith muss man wohl erst einmal abwarten, ehe man eine Prognose stellen kann.

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