Anti-Trump-Trophäe: FC St. Pauli verleiht „Peace Prize“ zum zweiten Mal

Oke Göttlich mit der „Peace Prize“-Trophäe
St. Paulis Präsident Oke Göttlich zeigt die „Peace Prize“-Trophäe.

Mit jedem neuen Tag, der ins Land zieht, wird der Verleihung eines Friedenspreises durch die FIFA für US-Präsident Donald Trump immer absurder. Der FC St. Pauli hat unter anderem deswegen seinen eigenen „Peace Prize“ ins Leben gerufen, der nun zum zweiten Mal in den USA verliehen wurde.

Als Reaktion auf autoritäre Tendenzen und gezielte Einschränkungen von Rechten und Freiheiten wolle der FC St. Pauli mit seinem „Peace Prize“ Menschen und Initiativen würdigen, „die sich aktiv für Solidarität, Teilhabe und ein respektvolles Miteinander einsetzen“. Erster Preisträger war im April Wes Burdine, Inhaber der „Black Hart of St. Paul“-Bar in Minnesota. Nun wurde der Preis im Mai zum zweiten Mal verliehen.

St. Pauli: Zweiter „Peace Prize“ geht nach Portland

Und zwar an Anthony Fiori und Kennedy Park Pickup Soccer aus Portland, Maine. „Zusammen haben Anthony und die Kennedy Park-Gemeinde einen inklusiven Raum gebaut, der sich um Fußball dreht, ein Raum, der jeden willkommen heißen, unabhängig von Alter, Rasse, Geschlecht, Nationalität oder Glauben“, schrieb der FC St. Pauli zur Begründung auf Instagram. „Ihr Werk ist ein mächtiges Beispiel dafür, wie das Spiel Menschen zusammenbringen kann.“

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Für die kommenden Wochen dürfte der „Peace Price“ des FC St. Pauli noch mehr in den Fokus rücken. Schließlich steht die Weltmeisterschaft an, unter anderem in den Vereinigten Staaten. Und die Befürchtungen, dass das fremdenfeindliche, nationalistische und rassistische Bild, dass die USA unter Trump und Konsorten abgeben, auf Fans aus aller Welt projiziert werden wird, ist überall groß.