Martijn Kaars erzielt ein Tor gegen Heidenheim

Im Hinspiel traf Martijn Kaars doppelt für St. Pauli gegen Heidenheim. Hier erzielt er das zwischenzeitliche 2:0. Foto: IMAGO/Steinsiek.ch

Als Ersatz für Pereira Lage: Neue Chance für St. Paulis Hinspiel-Matchwinner?

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Sein Ausfall wiegt schwer, auch wenn sein Wert für die Mannschaft des FC St. Pauli nicht für alle auf Anhieb ersichtlich war. Aber Mathias Pereira Lage zählt nicht umsonst zu den Top Ten der Bundesliga in den Kategorien Sprints und intensive Läufe – Attribute, die sonst kein Kiezkicker in diesem Maß vereint. Aber wer wird den Franzosen, der sich am Mittwoch schwer am Knie verletzt hatte und bereits operiert worden ist, in Heidenheim ersetzen?

„Es wird ein Spiel sein, wo wir wenig Raum haben werden“, wusste Trainer Alexander Blessin schon im Vorfeld zu berichten. „Heidenheim verteidigt über das gesamte Feld im Eins-gegen-Eins, das birgt immer wieder Möglichkeiten.“ Bälle hinter die Kette könnten ein probates Mittel sein, man wolle sich aber auch spielerisch lösen. „Es wird unser Auftrag, beides zu kombinieren. Ich habe eine offensivere und eine defensivere Variante im Kopf. Da müssen wir schauen, was besser passt.“

Rückt Martijn Kaars in St. Paulis Startelf?

Die offensivere Variante würde vermutlich Martijn Kaars heißen als zweite Spitze neben Andréas Hountondji. Der Niederländer, in den vergangenen Wochen nur noch als Joker gefragt, hatte im Hinspiel groß aufgezogen und beim 2:1-Erfolg beide St. Pauli-Treffer erzielt. „Er gibt weiterhin Gas und ist bereit“, ließ Blessin über seinen Angreifer wissen. „Wir führen viele Gespräche. Er weiß, was ich von ihm erwarte.“

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Sollten Kaars, Hountondji und Danel Sinani das offensive Trio bilden, würde Joel Fujima Fujita nach abgesessener Gelb-Sperre an der Seite von Jackson Irvine im defensiveren zentralen Mittelfeld aufgestellt werden. Wahrscheinlich aber scheint, dass der Japaner neben Sinani und hinter Hontondji agieren wird und St. Paulis Zentrale wie schon gegen Köln von Irvine und Mathias Rasmussen gebildet wird.

Eric Smith wohl zurück im Kiezklub-Kader

Wohl noch nicht wieder für diese laufintensive Position kommt Eric Smith in Frage. Der hat zwar nach ausgestandener muskulärer Verletzung in der Wade und überstandener Erkältung am Donnerstag wieder trainiert und wird wohl wieder im Kader stehen. „Das sah schon wieder relativ gut aus“, freute sich St. Paulis Coach. „Aber wir müssen schauen, Eric war dreieinhalb Wochen raus.“

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