„Alles Stehaufmännchen“: So steht es um die angeschlagenen St. Pauli-Profis
Es geht so langsam in Richtung Crunchtime in der Saison 2025/26. Bei allen Mannschaften, für die es um viel gehen wird in den nächsten Wochen, ist die personelle Verfügbarkeit ein entscheidender Faktor, da bildet der FC St. Pauli keine Ausnahme. Und der Kiezklub muss aktuell erneut mit einigen Widrigkeiten kämpfen, was den Trainer Alexander Blessin aber nicht mit Sorgenfalten zurücklässt.
Dass Karol Mets bei einer Partie in Braun-Weiß zur Pause ausgewechselt wird, hat es in seiner Zeit auf dem Kiez noch nicht gegeben. Wenn er spielt, was grundsätzlich der Fall ist, so denn die Fitness passt, dann immer verlässlich und nie so schlecht, dass man ihn in der Halbzeit erlösen müsste. Von daher war klar, dass etwas passiert sein musste, als der Este in Hoffenheim nicht wieder aus der Kabine kam.
St. Pauli-Profi Karol Mets musste zur Pause raus
„Karol hatte Wadenprobleme“, erklärte Blessin. „Und wenn Karol sagt, dass es keinen Sinn macht, dann ist es klar, dass es nicht geht.“ Eine Diagnose lag logischerweise noch nicht vor in der Kürze der Zeit. Mögliche Einwechselkandidaten waren Adam Dzwigala oder Lars Ritzka, „und Lars als Linksfuß hat es ja schon öfter gemacht auf dieser Position und hat schon sehr gut performt als Wechselspieler“, erläuterte der Coach. Nichts anderes hatte er vom gelernten Linksverteidiger in Hoffenheim erwartet, nichts anderes bekam er geliefert. „Er hat es hervorragend gemacht“, lobte Blessin.
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Ob Ritzka auch fürs Frankfurt-Spiel am nächsten Sonntag eine mögliche Lösung ist, ob Mets bis dahin wieder genesen sein wird – man weiß es nicht. Anders sieht da bei zwei anderen Profis aus, die in Hoffenheim nicht im Kader gestanden hatten. Tomoya Ando war wegen muskulärer Probleme der Sicherheit halber geschont worden, „aber bei ihm denke ich, dass er nächste Woche wieder dabei ist“. Der Japaner wäre natürlich auch eine Mets-Alternative.
MRT bei Kiezkicker Mathias Rasmussen notwendig
In Bezug auf einen anderen Winter-Zugang wird es noch etwas länger dauern. „Bei Mathias Rasmussen müssen wir gucken, wie das MRT läuft“, erläuterte Blessin. „Es ist was kleines Strukturelles, und dann geht es darum, wie groß ist es jetzt. Ich hoffe aber, dass er nur ein oder zwei Spiele fehlen wird.“
Und dann hat man bei St. Pauli noch „ein paar Nasenprobleme. Aber bei Niko Vasilj war sie schon öfter gebrochen, er kennt das Gefühl“. Auch bei James Sands, den es in Hoffenheim zum wiederholten Mal am Riechorgan erwischt hatte, sei so weit alles im Lot, zumal Blessin um die Unkaputtbarkeit seiner Schützlinge weiß: „Das sind ja alles Stehaufmännchen.“
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