Die drei Performer:innen zeigen im Schauspielhaus, wie borniert manche Denkweisen in unserem Alltag sind – und wie queere Entfesselung aussehen kann.

Die drei Performer:innen zeigen im Schauspielhaus, wie borniert manche Denkweisen in unserem Alltag sind – und wie queere Entfesselung aussehen kann. Foto: Maris Eufinger

Queere Entfesselung: Lipstick Quings Revolution am Schauspielhaus

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Junge/Mädchen. Schwarz/Weiß. Eins/Null. Mann/Frau. Wir leben in einer binären Welt, geordnet und schubladiert von Definitionen, Kategorien, (Vor-)Urteilen und Fantasielosigkeit. Dagegen stemmt sich Regisseur Michael Müller in seinem queeren „partizipativen Projekt“ im kleinen Rangfoyer des Schauspielhauses: „Lipstick Quings Revolution“ heißt es dort.

Die drei Performer:innen reißen uns die Schablonen aus den Köpfen und zeigen, wie borniert manche Denkweisen in unserem Alltag sind. Positiv formuliert: wie wichtig und befreiend es ist, sich diesem Denken zu entziehen und die Welt und ihre Menschen in einem neuen Licht zu betrachten.

Queere Revolution mit Lippenstift im Schauspielhaus

Denn das traurigste Gefängnis ist es, sich von den Meinungen der anderen in einer vorauseilenden Konformität selbst einzuschränken. Dazu braucht es manchmal eben eine Revolution, auch mit Lippenstift. Und Spaß machen darf sie trotzdem!

Schauspielhaus/Rangfoyer: 17.4. (Restkarten), 18./20. und 25.4., diverse Uhrzeiten, 9-28 Euro, Tel. 24 87 13, schauspielhaus.de

Der Plan7 vom 17. April 2026 MOPO
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