Daphne Weber

Kulturwissenschaftlerin Daphne Weber wirft in ihrem Vortrag im „Roten Salon“ einen präzisen Blick auf die politischen Parolen von früher und heute. Foto: Julien Then

Kulturwissenschaftlerin über politische Parolen: Brauchen wir die überhaupt noch?

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Sind politische Parolen – a.k.a. Wahlkampfslogans – noch zeitgemäß? Die Phrasen scheinen auf den ersten Blick immer abgedroschener, flacher und dümmer zu werden.

Andererseits zeigt ein Blick in die Vergangenheit, dass die Menschen damals auch nicht immer mit intellektueller Brillanz bezirzt wurden. Beispiel: Warb die SPD im Jahr 1969 noch mit „Mehr Demokratie wagen“ für einen echten Politikwechsel, ja sogar für einen mutigen Kulturbruch, trötete sie drei Jahre später nur noch „Willy wählen“ in die Republik. Hat auch funktioniert.

Die Kulturwissenschaftlerin Daphne Weber wirft in ihrem Vortrag im „Roten Salon“ einen präzisen Blick auf die politischen Parolen von früher und heute und untersucht die Eigenwerbung der Parteien in Zeiten von Social Media und Fake News.

Staatsbibliothek (Vortragsraum): 30.3., 18.30 Uhr, Eintritt frei

Der Plan7 vom 27. März 2026 MOPO
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