Kniffliger Fall für Sherlock Holmes im Imperial
Am Imperial-Theater ist der „Hund von Baskerville“ los: Für die Bewohner des Anwesens bedeutet die Rückkehr des „Höllenhundes“, dessen schauerliches Geheul nach Baskerville Hall herüberschallt, nichts Gutes. Die bange Frage: Wer ist das nächste Opfer, nachdem Sir Charles im Moor – durch Herzversagen? Oder doch durch Bisse der Bestie? – ums Leben kam? Ein Fall für Sherlock Holmes und Doktor Watson.
Natürlich ist das berühmteste Schnüfflerpaar der britischen Krimi-Literatur sofort zur Stelle, als es gilt, Licht ins Dunkel der Geheimnisse um Sir Charles zu bringen.
Sherlock Holmes ermittelt zum „Der Hund von Baskerville“
Frank Thannhäuser, Hausherr und Regisseur der Kiez-Krimi-Bühne, inszenierte die vielschichtige Story (nach dem Klassiker von Arthur Conan Doyle) im bewährten Stil seines Theaters: als spannende, mit dramatischer Musik (Marko Formanek) und Gruselmomenten gespickte Krimi-Salonkomödie, die das Publikum in die Zeit um 1900 versetzt – ins altertümlich-düstere Kaminzimmer des Herrenhauses der Adelsfamilie.
Hier trifft Aberglaube auf Rationalität. Nicht das Übernatürliche hätten wir zu fürchten, sondern die Menschen, meint Laura Lyons (Linda Kochbeck). Von Sir Charles finanziell unterstützt, zählt sie für Holmes zum Kreis der Verdächtigen. Doch ebenso wie sie glaubt der Meisterdetektiv nicht an den Fluch, den Lady Adelaide (skurril: Iris Schumacher) ihm „auftischt“. Demnach treibt der monströse Hund sich immer dann im Moor herum, wenn einem Erben – jetzt Sir Henry (Niclas G. Icewood) – der Tod bevorsteht.
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Ein Team, wie es im Buche steht, sind Gosta Liptow als Pfeife rauchender, sich seines scharfen Verstandes bedienender Sherlock Holmes und Janis Zaurins in der Rolle des dem „Meister“ treuen Freundes Doktor Watson. Wunderbar beweist das gesamte Ensemble: Für launige Krimierlebnisse ist das Imperial-Theater die perfekte Adresse.
Imperial-Theater: bis 2.1. 2027, div. Termine und Zeiten, ab 21 Euro, Tel. 31 31 14, imperial-theater.de

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