Menschen laufen durch eine immersive Ausstellung.

Die Ausstellung widmet sich der Herrscherin, die Macht und Diplomatie so meisterhaft beherrschte wie Stil und Selbstinszenierung. Foto: MAD/Alegria Exhibitions

Immersive Ausstellung über eine der geheimnisvollsten Frauen der Welt

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Kleopatras Lebensgeschichte war bereits in der Antike Stoff für Mythen. Hochgebildet war sie, ihr politisches Geschick machte sie zu einer der bedeutendsten Frauen der Geschichte. Männliche Historiker übertrafen sich lange darin, die letzte Königin Ägyptens als mannstoll, machtgierig und grausam darzustellen … Jetzt steht sie im Mittelpunkt der neuen interaktiven Inszenierung „Kleopatra“.

Auf einem Schiff mit vergoldetem Heck soll sie gereist sein. Schöne Sklaven hätten, so heißt es, die versilberten Ruder im Rhythmus der Klänge von Flöten und Schalmeien bewegt, während sie sich – fast unbekleidet wie Aphrodite – unter einem aus Gold gesponnenen Sonnendach rekelte. Der römische Historiker Aurelius Victor schrieb: „Sie war derart wollüstig, dass sie sich prostituierte, und so unglaublich schön, dass viele Männer ihr Leben ließen, um eine Nacht mit ihr zu verbringen.“

Die immersive Ausstellung zeigt die Geschichte der Königin

Kleopatra die VII. prägt bis heute Filme, Kunst und Literatur und steht uns als Ikone luxuriöser Erotik vor Augen. Wie viel wahr ist und wie viel Erfindung, wissen wir nicht. Fest steht: Geboren wurde sie im Jahr 69 vor Christus in Alexandria, der damaligen Hauptstadt Ägyptens. Im August 30 vor Christus nahm sich die faszinierende Pharaonin das Leben. Dazwischen lagen Beziehungen zu Julius Cäsar und Markus Antonius und jede Menge politische Diplomatie.

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Die immersive „Kleopatra“-Ausstellung beleuchtet nun ihr Leben – 360-Grad-Projektionen, ein Rundgang im frei begehbaren „Metaversum“, Virtual Reality und Hologramme lassen das Alte Ägypten wieder auferstehen. Die Besucher reisen in die Paläste und zu den Schlachten, die Kleopatras Leben prägten. Sie erleben ihre Krönung und Liebesgeschichten quasi hautnah, begeben sich auf die Suche nach ihrem Grab und kommen dank interaktiver Spiegel der Stil-Ikone näher.

Mehr als 22 originale Artefakte aus der spätägyptischen Epoche – darunter Terrakotta-Skulpturen und Kosmetikgefäße – gibt es zudem zu besichtigen.

„Kleopatra“: bis 9.7., täglich ab 10 Uhr, Halle 7, Waidmannstr. 24-26, 28 Euro, Kinder (6-15 J.): 24 Euro, kleopatra-immersiv.com

Der Plan7 vom 17. April 2026 MOPO
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