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Holt wirklich alle ab: „JazzHall SummerFestival“ – freier Eintritt bei vielen Gigs

Jeremy Pelt spielt Trompete beim Charlie-Parker-Jazzfestival im Marcus Garvey Park in Harlem.
Ein Festival voller Höhepunkte, etwa Jazz-Urgestein Jeremy Pelt

Von Pop bis Bigband-Sound: Das „JazzHall SummerFestival“ bietet Musik für offene Ohren jeden Alters – Eintritt frei bei vielen Gigs.

Jazz ist elitär und nur für ältere Ohren geeignet – so das Vorurteil. Die Realität: Seit einigen Jahren hat das Genre durch verschiedenste Paarungen mit anderen Musikstilen eine Frischzellenkur verpasst bekommen. Daran ist das „JazzHall SummerFestival“ nicht ganz unschuldig.

Mit der dritten Ausgabe verspricht das siebentägige Musikfest, Jazz in allen Nuancen zum Publikum zu bringen. Zu hören sind poetische Balladen ebenso wie der typische Bigband-Sound, elektronische Klänge und melodiebetonte Pop-Varianten, reine Percussion-Nummern sowie virtuose Streicher-Ensembles und harter Bebop.

„JazzHall SummerFestival“: Teil des Programms ist kostenlos

Um keinen Fan auszuschließen, ist ein Teil des Programms kostenlos: Die Glasfront der JazzHall wird zur Wiese Richtung Außenalster hin geöffnet, sodass jedes Stück auf den Stufen des vorgelagerten Amphitheaters zu hören ist; daneben wartet ein Garten mit Liegestühlen und Gastronomie auf Besucher:innen des Open-Air-Konzerts; auf den Alsterwiesen rund um das Gelände verpasst man keinen einzigen Ton.

Abends spielt die Musik dann wieder im geschlossenen Raum, hier sind Eintrittskarten erforderlich. In der Reihe „Focus Artists“ werden 2026 Laila Nysten und Lucas Brum vorgestellt, die gefeierten Newcomer verkörpern die nächste innovative Generation von Jazzern. Lokale Größen, internationale Stars und begabter Nachwuchs wechseln sich ab.

Mehr als 150 Musiker:innen aus 25 Ländern

Menschen sitzen und stehen in einem Freiluft-amphitheater, dahinter eine Wiese mit weiteren Besuchern.
Wie in einem Amphitheater sitzt das Publikum auf den Stufen und hört der Musik durch die geöffnete Glasfassade der JazzHall zu.

Den Festivalauftakt übernimmt die Staatliche Jugendmusikschule mit dem Bigband Port Hamburg. Zu den großen Namen gehört in diesem Jahr das Yasek Manzano Quintet, der Trompeter aus Havanna und seine Band spielen afrokubanischen Latin Jazz. Silvan Strauss, der Hamburger Echo-Preisträger, beeindruckt mit einer großen Nähe zu HipHop-Rhythmen. Von den 21 Konzerten sind 14 kostenlos open-air zu hören. Mehr als 150 Musiker:innen aus 25 Ländern spielen in diesem Jahr für offene Ohren jeden Alters.

JazzHall: 28.6.-4.7., Harvestehuder Weg 12, 15-25 Euro über jazzhall.hfmt-hamburg.de/tickets; bei den Konzerten auf der Open-Air-Bühne und auf der Festivalwiese ist der Eintritt frei

Person im weißen Hasenkostüm hinter Grünzeug mit der Aufschrift „PLAN7-WOCHE“ und „Jetzt aber schnell!!“
Der Plan7 vom 26. Juni 2026

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