Ein Gartenteich mit Seerosen.

Bei hohen Temperaturen verdunstet viel Wasser – der Wasserstand im Teich sollte deshalb regelmäßig kontrolliert werden. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Drei Sommerprobleme im Gartenteich: Diese Warnzeichen sollten Teichbesitzer kennen

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Hitze, Algen und sinkender Wasserstand setzen Gartenteichen im Sommer zu. Besonders kleine Teiche geraten schnell aus dem Gleichgewicht. Worauf Teichbesitzer jetzt achten sollten – und wie sich Probleme vermeiden lassen.

Der Gartenteich wird im Sommer schnell zur Wohlfühloase. Doch steigende Temperaturen bringen nicht nur Entspannung mit sich. Vor allem kleinere Teiche reagieren empfindlich auf Hitze und Umweltbelastungen.

Da viele Gartenteiche keinen dauerhaften Frischwasserzulauf haben, kann das biologische Gleichgewicht schnell kippen. Das belastet nicht nur das Wasser, sondern auch Fische und Pflanzen. Der Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz (BNA) rät deshalb, die Wasserwerte im Frühjahr und Sommer mindestens alle zwei Wochen zu kontrollieren.

Gartenteich im Sommer: Sauerstoffmangel wird schnell gefährlich

Besonders kritisch wird es bei hohen Temperaturen. Erwärmt sich das Wasser auf mehr als 24 Grad, sinkt der Sauerstoffgehalt deutlich – vor allem in flachen Teichen.

Warnzeichen sind laut BNA apathische Fische, Tiere an der Wasseroberfläche oder Fische, die nach Luft schnappen. In solchen Fällen können Belüftungspumpen oder sogenannte Oxydatoren helfen. Diese Geräte führen dem Wasser zusätzlich Sauerstoff zu.

Auch Schatten kann den Teich entlasten. Sonnensegel oder schattige Rückzugsorte sorgen für etwas Abkühlung. Zudem steigt bei warmem Wasser das Risiko für Krankheiten. Gefüttert werden sollte deshalb möglichst morgens oder abends, idealerweise in mehreren kleinen Portionen.

Wasserstand regelmäßig kontrollieren

An heißen Tagen verdunstet viel Wasser aus dem Teich. Deshalb sollte der Wasserstand regelmäßig überprüft werden.

Fehlendes Wasser kann mit Leitungswasser aufgefüllt werden. Das liefert wichtige Mineralstoffe, die Regenwasser nicht enthält. Außerdem sollte die Teichtechnik gerade im Sommer zuverlässig funktionieren. Dazu zählen vor allem Filteranlagen.

Algenwachstum kann das Gleichgewicht stören

Wärme und überschüssige Nährstoffe fördern im Sommer starkes Algenwachstum. Ursachen sind etwa Laub, Pollen oder zu viel Fischfutter.

Um Algen einzudämmen, empfiehlt der BNA mehrere Maßnahmen:

  • UV-C-Klärer einsetzen
  • Filtermaterial nutzen, das Nährstoffe bindet
  • Algen regelmäßig von Hand entfernen

Auch abgestorbene Pflanzenteile sollten aus dem Wasser geholt werden, damit sie das Teichwasser nicht zusätzlich belasten.

Diese Pflanzen helfen gegen Algen

Teichpflanzen können die Wasserqualität verbessern. Sie entziehen dem Wasser Nährstoffe und produzieren Sauerstoff.

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Als geeignete Wasserpflanzen nennt der BNA unter anderem Krebsschere, Gewöhnlichen Wasserhahnenfuß und Wasserfeder. Für den Uferbereich eignen sich Schilfrohr oder die Sumpf-Schwertlilie. (dpa/vd)

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