Verbraucher

Bezahlen mit Wero: Diese Webseite zeigt, wo der Dienst schon funktioniert

Smartphone mit Wero-Wallet-Logo auf dem Display
Werotracker.eu listet auf, wo der Zahlungsdienst bereits verfügbar ist.

Wero soll eine europäische Alternative zu Paypal und Co werden. Eine inoffizielle Webseite zeigt jetzt, welche Banken und Onlineshops schon dabei sind.

Wero? Schon mal gehört? Vielleicht in der eigenen Banking-App. Oder in den Nachrichten. Hinter dem Namen steckt ein europäisches System, mit dem sich Geld schnell an andere Menschen überweisen lässt.

Der Kontakt läuft dabei über die Telefonnummer. So kann man etwa einem Freund schnell das ausgelegte Essen zurückzahlen. Lange IBANs müssen dafür nicht abgeglichen werden.

Dienst läuft bereits in drei Ländern

Aktuell gibt es Wero bereits in Frankreich, Deutschland und Belgien. Weitere Länder stehen nach Angaben der European Payment Initiative in den Startlöchern.

Die European Payment Initiative ist ein Zusammenschluss unabhängiger Geldhäuser. Ziel ist es, mit Wero eine europäische Alternative zu Paypal und anderen Bezahldiensten anzubieten.

Bezahlen mit Wero: Welche Shops den Dienst akzeptieren

Mit Wero kann man nicht nur Geld an andere Menschen senden. Auch Online-Zahlungen sind möglich. Einige Shops bieten den Bezahlweg bereits an. Andere haben die Einführung angekündigt. Insgesamt ist die Lage aber noch unübersichtlich.

Welche Bank bietet Wero an? Welche Läden akzeptieren den Dienst schon? Genau diese Fragen soll die Webseite „werotracker.eu“ beantworten.

Bezahlen mit Wero: Wero Tracker sammelt Banken und Shops

Das Community-Projekt Wero Tracker gibt einen Überblick über den Stand der Einführung. Die Seite listet teilnehmende Banken auf und erfasst auch Absichtserklärungen von Geldhäusern. Außerdem zeigt sie Onlineshops, bei denen Kundinnen und Kunden bereits mit Wero zahlen können. Die Daten stammen aus offiziellen Ankündigungen.

Gesammelt werden sie von interessierten Nutzerinnen und Nutzern. Diese liefern die Informationen an die Betreiber des inoffiziellen Angebots.

Nutzer können fehlende Einträge ergänzen

Der Datensatz ist farblich geordnet und übersichtlich aufgebaut. Er lässt sich nach Banken oder Geschäften sortieren.

Außerdem zeigt die Seite einige Adaptionsstatistiken an. Wer möchte, kann selbst mitmachen und fehlende Banken oder Geschäfte hinzufügen. (dpa/mp)

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