Rezepte & Kochen

Wikingertopf: Dieses Gericht kochen Sie Ihren Kindern jetzt jede Woche

Teller mit Kartoffelspalten, Fleischbällchen und cremiger Sauce auf Holztisch.
Wärmend und deftig: Wikingertopf

Dieses Gericht ist – vermutlich vor allem wegen des „wilden Namens“ – ein vor allem bei Kindern beliebtes Gericht: Beim Wikingertopf schwimmen saftige Hackbällchen mit knackigen Karotten und süßen Erbsen in einer würzigen Käse-Sahne-Soße. Genau das Richtige also für unerschrockene Krieger und solche, die es werden wollen.

Der Wikingertopf ist ein Gericht, mit dem man Kinder immer begeistern kann. Das liegt natürlich in erster Linie am Namen, den angeblich ein Lebensmittelunternehmen für „Fix“-Produkte erfunden haben soll.

Aber auch geschmacklich überzeugt dieses Familienessen. Hackbällchen gehen schließlich immer. Und in einer cremigen Käse-Sahne-Soße mit Erbsen und Karotten sowieso. Das deftige Gericht ist ideal für Herbst und Winter oder – wie jüngst – als die sommerliche Hitze eine Pause einlegte und der Nachwuchs fröstelnd auf dem Sofa saß.

Wikingertopf: Auch ohne Fertigmischung einfach zuzubereiten

Dafür braucht man allerdings nicht zwingend eine Fertigmischung, sondern man kann den Wikingertopf mit Zutaten aus dem eigenen Gewürzschrank nachbauen. Und das vielleicht Beste: Die Kinder können mithelfen, indem sie die Hackmasse zu kleinen Kugeln formen. Dann schmeckt es ihnen auch gleich doppelt gut.

Die Zutatenliste wird Ihnen für vier Personen etwas ambitioniert erscheinen. Erfahrungsgemäß gibt es aber immer ein Hauen und Stechen um die Hackbällchen. Oder wie es jüngst am Tisch hieß: „Ich habe keinen Hunger mehr, muss aber noch nachnehmen.“ Um Wikingerkriege zu verhindern, mache ich daher immer etwas mehr als eigentlich nötig.

Zutaten für den Wikingertopf für 4 Personen:

750g gemischtes Hackfleisch

5 Karotten

250g Erbsen (TK)

1 große Zwiebel

2 Zehen Knoblauch

2 TL Dijonsenf (ersatzweise scharfer Senf)

400ml Rinderbrühe (ersatzweise Gemüsebrühe)

200ml Sahne

200g Frischkäse

2 EL Mehl

Ein paar Stiele glatte Petersilie

Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Pflanzenöl 

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Eine Zehe Knoblauch vorher beiseitelegen, da sie gepresst für die Fleischbällchen benötigt wird. Karotten schälen und in Ringe schneiden.

Das Hackfleisch mit 2 TL Salz, 2 TL Pfeffer und 2 TL Paprikapulver (ob rosenscharf oder edelsüß, spielt keine Rolle, das entscheidet Ihr Geschmack) sowie 1 TL Senf und der gepressten Knoblauchzehe gut mischen.

Küchenpause für Mama und Papa, denn jetzt ist der Nachwuchs dran: Die Hackmasse muss zu möglichst gleichgroßen Kugeln geformt werden. Das klappt meist nur halbwegs, weshalb man besser noch einmal heimlich nacharbeitet. Auch die Festigkeit kann dann korrigiert werden.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hackbällchen scharf anbraten, jedoch nicht durchbraten. Dann aus der Pfanne nehmen.

Mann in roter Schürze hält einen Topf mit heller Suppe in der Küche.
MOPO-Auto Philipp Markhardt beim Fotoshooting. Im Hintergrund protestieren die Kinder, weil es zu lange dauert.

Jetzt werden die Karottenscheiben etwa drei bis vier Minuten in der Pfanne angedünstet und dann Zwiebel- und Knoblauchwürfel dazugegeben. Nach weiteren zwei bis drei Minuten das Mehl über die Mischung geben und anschwitzen lassen.

Im nächsten Schritt mit der Brühe und der Sahne ablöschen und aufkochen lassen. Etwas Pfeffer und wenig Salz dazu geben und 1 TL Senf einrühren.

Jetzt für noch mehr Sämigkeit den Frischkäse hinzugeben und unter Rühren schmelzen lassen.

Nun dürfen die Hackbällchen wieder in die Pfanne und bei niedriger Temperatur noch etwa 15 Minuten durchgaren. Fünf Minuten vor dem Ende die TK-Erbsen dazugeben und dann die Petersilie hacken.

Zum Schluss noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken, Petersilie über den Wikingertopf geben und servieren. Guten Appetit!

Dazu passen Salzkartoffeln, Kartoffelpüree oder frisches Weißbrot.

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