Ratgeber
Hitze im Büro: Fünf Tipps für einen kühleren Arbeitsplatz
Keine Klimaanlage, stickige Luft und Temperaturen jenseits der 30 Grad: Heiße Arbeitstage können zur Belastung werden. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich das Arbeitsklima spürbar verbessern.
Sommerhitze macht vielen Beschäftigten zu schaffen. Während hohe Temperaturen im Freibad willkommen sind, werden sie im Büro oder auf der Baustelle schnell zur Belastung.
Hitzefrei gibt es für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Regel nicht. Umso wichtiger sind Maßnahmen, die den Arbeitsplatz erträglicher machen. Die Bundesagentur für Arbeit hat dafür mehrere praktische Tipps zusammengestellt.
Kühler Arbeitsplatz: Wärmequellen konsequent ausschalten
Viele Geräte erzeugen zusätzliche Wärme. Dazu gehören Drucker, Kopierer, Monitore oder Lampen.
Was nicht unmittelbar benötigt wird, sollte ausgeschaltet werden. So lässt sich verhindern, dass sich Räume unnötig weiter aufheizen. Gerade in kleineren Büros kann das einen spürbaren Unterschied machen.
Kühler Arbeitsplatz: Richtig lüften statt Fenster dauerhaft kippen
Dauerhaft gekippte Fenster bringen an heißen Tagen oft wenig. Effektiver ist Stoß- oder Querlüften. Am besten wird frühmorgens gelüftet, bevor die Außentemperaturen steigen. Auch nach Feierabend kann frische Luft helfen, die Räume abzukühlen.
Die Bundesagentur für Arbeit empfiehlt zudem, das Reinigungspersonal gegebenenfalls zu bitten, später am Tag die Fenster zu öffnen.
Kühler Arbeitsplatz: Arbeitszeiten an die Hitze anpassen
Wo es möglich ist, können Arbeitszeiten an die Temperaturen angepasst werden. Im Rahmen von Gleitzeitmodellen kann etwa in den kühleren Morgen- oder Abendstunden gearbeitet werden.
Auch bei Pausen lohnt sich eine Anpassung: Mehrere kurze Unterbrechungen zur Abkühlung sind oft sinnvoller als eine einzige lange Pause.
Kühler Arbeitsplatz: Schatten hält die Hitze draußen
Direkte Sonneneinstrahlung sorgt dafür, dass sich Räume schnell aufheizen. Helle Jalousien, Vorhänge oder UV-Schutzfolien an Fenstern können helfen, die Wärme draußen zu halten. Die Jalousien sollten idealerweise auch nach Feierabend geschlossen bleiben.
Wer im Freien arbeitet, kann mit Sonnensegeln, Zelten oder Sonnenschirmen Schatten schaffen. Wenn möglich, sollte der Arbeitsplatz im Tagesverlauf in schattige Bereiche verlegt werden.
Kühler Arbeitsplatz: Ausreichend trinken ist Pflicht
An heißen Tagen benötigt der Körper besonders viel Flüssigkeit. Beschäftigten sollte deshalb jederzeit ausreichend zu trinken zur Verfügung stehen. Zu kalte Getränke sind allerdings nicht ideal, da sie Magenbeschwerden verursachen können.
Empfohlen werden Leitungswasser, natriumhaltiges Mineralwasser, verdünnte Säfte oder Saftschorlen. Stark zuckerhaltige Getränke sind weniger geeignet, da sie den Körper eher belasten können. (dpa/mp)
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