Heuschnupfen im Büro: 7 Tricks, wie Sie durch den Arbeitstag kommen
Niesen im Großraumbüro, rote Augen im Meeting, die Nase läuft – und das alles acht Stunden am Stück. Heuschnupfen am Arbeitsplatz ist für viele ein echter Kraftakt. Komplett vermeiden lassen sich Pollen nicht, aber mit ein paar Tricks wird der Arbeitstag deutlich erträglicher.
Und das beginnt bereits am Morgen in den eigenen vier Wänden. Vorbereitung ist eben alles.
1. Morgens „pollenfrei“ starten
Bevor es ins Büro geht: Haare waschen oder zumindest ausspülen. Pollen aus der Nacht direkt mitnehmen, ist keine gute Idee. Auch Kleidung, die am Vortag draußen war, besser wechseln – vor allem in der Hochsaison.
2. Der richtige Platz im Büro bei Heuschnupfen
Wenn möglich, nicht direkt am Fenster oder unter der Lüftung sitzen. Beides kann Pollen und trockene Luft direkt ins Gesicht pusten. Ein paar Meter Abstand können schon einen Unterschied machen.
3. Lüften mit Plan – nicht auf Verdacht
Im Büro wird oft „einfach aufgerissen“. Für Allergiker schlecht. Besser: kurz stoßlüften, am besten zu pollenärmeren Zeiten. Dauerlüften oder gekippte Fenster sorgen dafür, dass ständig neue Pollen hereinkommen.
4. Augen und Nase zwischendurch entlasten
Ein paar Minuten Pause helfen oft mehr als die nächste Tablette. Augentropfen, ein Spritzer Nasenspray (nach Plan) oder kaltes Wasser im Gesicht können die Schleimhäute beruhigen. Und wichtig: nicht reiben, auch wenn es juckt.
5. Bildschirmarbeit clever angehen
Trockene Büroluft plus Bildschirm sind Gift für gereizte Augen. Regelmäßig blinzeln, kurze Blickpausen einlegen und, wenn möglich, Brille statt Kontaktlinsen tragen – gerade in der Pollensaison.
6. Bei Heuschnupfen Taschentücher & Co. griffbereit halten
Klingt banal, hilft aber. Wer ständig kramen muss, stresst sich zusätzlich. Ein kleines Allergie-Notfall-Set (Taschentücher, Tropfen, Spray) im Schreibtisch spart Nerven. Nachfüllen nicht vergessen, denn nichts nervt so sehr, wie festzustellen, dass zur Mittagspause keine Taschentücher mehr vorhanden sind.
7. Medikamente richtig timen
Viele Antihistaminika wirken besser, wenn sie regelmäßig eingenommen werden – nicht erst, wenn das Meeting schon läuft. Kortison-Nasensprays brauchen ebenfalls etwas Vorlauf. Wer sie nur bei akuten Beschwerden einsetzt, wird keinen Erfolg haben. Unsicher? Arzt und Apotheke beraten kompetent.
Bonus-Tipp: Heuschnupfen im Büro offen ansprechen
Heuschnupfen ist keine Befindlichkeit, sondern eine Erkrankung. Wer im Team kurz erklärt, warum das Fenster nicht dauernd offenstehen sollte oder warum man mal kurz hinausgeht, bekommt oft mehr Verständnis als gedacht.
Fazit:
Heuschnupfen im Büro ist nervig – aber kein Grund, den Arbeitstag komplett abzuschreiben. Mit ein paar Anpassungen, etwas Vorbereitung und den richtigen Medikamenten lässt sich auch die Pollensaison am Schreibtisch überstehen.
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