Ein Hauhechel-Bläuling-Schmetterling sitzt auf einer Flockenblume

Reich gedeckt: Welche Stauden machen den Garten zum Schmetterlingsparadies? Foto: Monika Skolimowska/dpa/dpa-tmn

Diese sieben Stauden locken Schmetterlinge in Ihren Garten

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Wer Schmetterlinge im Garten beobachten will, sollte die richtigen Pflanzen setzen. Einige Stauden liefern Nektar für Falter – andere sind wichtiges Futter für Raupen.

Schmetterlinge im Garten? Mit der passenden Pflanzenauswahl kann nachgeholfen werden. Wer über weite Teile der Saison geeignete Stauden oder Kübelpflanzen setzt, kann Falter regelmäßig mit Nahrung versorgen.

Das „Grüne Medienhaus“ nennt sieben Pflanzen, die Schmetterlingen und Raupen helfen und zugleich das Beet verschönern.

Stauden für Schmetterlinge: Weiße Fetthenne ist wichtig für den Apollofalter

Die Weiße Fetthenne ist für den Apollofalter unverzichtbar. Seine Raupen fressen ihre Blätter.

Doch auch andere Fetthennenarten lohnen sich im Garten. Zur Blütezeit dienen sie etwa Admiral oder Kleinem Fuchs als Nahrungsquelle.

Wiesen-Flockenblume liefert Schmetterlingen Nektar

Auch die Wiesen-Flockenblume zieht verschiedene Gäste an. Der ausgewachsene Apollofalter nutzt ihren Nektar.

Zudem wird die Pflanze von vielen anderen Tagfaltern angeflogen.

Brennnesseln als Futter für Raupen

Wer Schmetterlinge im Garten haben will, braucht nicht nur nektarreiche Blüten für Falter. Auch Blätter sind wichtig, denn sie dienen als Raupennahrung.

Die Raupen von Tagpfauenauge, Admiral, Landkärtchen und Kleinem Fuchs ernähren sich vorwiegend von Brennnesselblättern. Extra anpflanzen muss man die Brennnessel meist nicht, denn oft wächst sie ohnehin im Garten.

Dort, wo Brennnesseln nicht stören, können sie stehenbleiben – etwa in einer wilden Ecke am Kompost.

Blut-Weiderich blüht rosa und lockt Weißlinge an

Der Blut-Weiderich ist mit seinen rosa Blüten nicht nur hübsch anzusehen. Er dient auch als Raupennahrung für den Faulbaum-Bläuling.

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Zur Blütezeit im Hochsommer lockt er Weißlinge wie den Zitronenfalter an. Besonders gut macht sich Blut-Weiderich an Teichrändern oder als Blickfang im Beet.

Stauden für Schmetterlinge: Wasserdost und Herbst-Astern blühen spät

Wenn viele Pflanzen schon verblüht sind, haben Wasserdost und Herbst-Astern ihren großen Auftritt. Ihre späten Blüten liefern wichtigen Nektar für Schmetterlinge, die als ausgewachsene Falter überwintern. Gerade zum Saisonende sind solche Pflanzen entscheidend.

Gewöhnlicher Dost ist ein Magnet

Der Gewöhnliche Dost gilt als regelrechter Schmetterlingsmagnet. Viele Arten nutzen ihn als Nahrungsquelle.

Dazu gehören auch Augenfalter wie das Große Ochsenauge oder Bläulinge. Zusammen mit Kräutern wie Thymian, Lavendel, Rosmarin und Bohnenkraut entsteht ein duftendes Kräuterbeet in der Sonne.

Es braucht wenig Wasser – und zieht Schmetterlinge an.

Fenchel hilft nicht nur dem Schwalbenschwanz

Fenchel erfüllt gleich mehrere Funktionen. Seine Blätter dienen den Raupen des Schwalbenschwanzes als Nahrung.

Den Falter sieht man hingegen an Disteln, Skabiosen oder am Natternkopf. Auch Fenchelblüten locken Insekten an – allerdings eher Wildbienen, Käfer und Fliegen als Schmetterlinge. (dpa/mp)

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