• Earl of Strathmore Simon Bowes-Lyon (r.) ist wegen eines sexuellen Übergriffs von einem Gericht im schottischen Dundee zu zehn Monaten Haft verurteilt worden. 
  • Foto: dpa/PA Wire

Skandal bei den Royals: Queen-Verwandter muss in den Knast

Dundee –

Prinz Harry und Meghan sind offiziell keine Mitglieder des Königshauses mehr und Prinz Philip (99) liegt immer noch im Krankenhaus: Für die Queen (94) sind es gerade alles andere als leichte Wochen. Da fehlt gerade noch dieser Mini-Skandal: Ein Verwandter von Königin Elizabeth wandert in den Knast – weil er sich im Suff an einer Frau verging. 

Im schottischen Dundee wurde Simon Bowes-Lyon, Earl of Strathmore, zu zehn Monaten Haft verurteilt. Wie die britische Nachrichtenagentur PA am Dienstag berichtete, hatte der 34 Jahre Bowes-Lyon den Übergriff auf eine Frau eingestanden.

Der Vorfall soll sich vor einem Jahr in einem Schlafzimmer auf dessen Sitz Schloss Glamis Castle in der Grafschaft Angus abgespielt haben.

Queen-Verwandter Simon Bowes-Lyon: „Bin sehr beschämt“

In einer öffentlichen Erklärung hatte der Enkel eines Cousins der Queen angegeben, er habe vor dem Übergriff heftig getrunken. Das sei aber keine Entschuldigung für seine Taten, über die er „sehr beschämt“ sei und die „einem Gast in meinem Hause so großes Leiden verursacht haben“.

Glamis Castle ist der Sitz der Grafen von Strathmore und Kinghorne, die mit der Queen über deren Mutter, der im Jahr 2002 verstorbenen Queen Mum, verwandt sind.

Prinz Andrew soll in Epstein-Skandal verwickelt sein

Auch Queen-Sohn Prinz Andrew sieht sich seit Längerem mit Anschuldigungen in diese Richtung konfrontiert. Er soll in den Missbrauchsskandal um den verstorbenen US-Milliardär Jeffrey Epstein († 66) verwickelt sein.

Das hier könnte Sie auch interessieren:„Archie wird großer Bruder“: Prinz Harry und Meghan erwarten zweites Kind

Wie tief er wirklich drin steckt und ob er tatsächlich Sex mit einer damals Minderjährigen gehabt hat, ist immer noch nicht bewiesen.

Prinz Andrew schweigt eisern – und ist seit Monaten wie von der Bildfläche verschwunden. Der Queen könnte also schon bald das nächste große Drama ins Haus stehen. (alp/dpa)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp