GNTM zwischen Klassenfahrt und Pyjamaparty: Mama, guck mal, was wir geübt haben!
Langsam wird es eng bei „GNTM“: Nur noch acht Männer und sieben Frauen sind mit dabei. Gut, dass Heidi Klum mit ordentlich viel Platz um die Ecke kommt. Die Models ziehen in eine luxuriöse Villa ein. Bei der Bettenverteilung kommt es sofort zum Streit. Kurzerhand werden die Kandidatinnen zu Klimaklebern der anderen Sorte.
Heidi Klum. Jobbeschreibung: Model-Mama, Laufsteg-Profi – und jetzt auch Tanzjurorin. Denn natürlich gehört es in das Leben eines erfolgreichen Models, sich eine Tanz-Choreografie auszudenken und die dann vorzuführen. Was eher an das erinnert, was man früher mit seinen Freundinnen gemacht hat, um die Eltern von der eigenen Kreativität zu überzeugen, scheint jetzt Bestandteil dessen zu sein, was man tun muss, um sich Deutschlands nächstes Topmodel nennen zu dürfen. „Mama, guck mal, was wir geübt haben“, nur vor der Kamera. Und am Ende fliegt einer raus.
Kandidatin freut sich über wärmenden Klositz
Doch bevor jemand gehen muss, steht erst einmal Ankommen auf dem Programm. Der Einzug in die heiß begehrte „GNTM“-Modelvilla. Heidi Klum fasst die Ausstattung ganz unwerblich zusammen: „Edle Wohnbereiche, traumhafte Schlafzimmer, ein Gym und eine Sauna, ein eigenes Kino und eine riesige Poollandschaft.“

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Diese Woche u.a. mit diesen Themen:
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- Er lief ins Marathon-Ziel – dann blieb sein Herz stehen: Wie Hendrik Schmidt (34) gerettet wurde
- Hafensause: Die Highlights des Großevents
- Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
- 16 Seiten Sport: Die Ziele nach der HSV-Rettung & St. Paulis harmloser Angriff
- 28 Seiten Plan 7: Wie „Deine Freunde“ alle begeistern & Ausgeh-Tipps für jeden Tag
Die Sonne strahlt auf das türkisfarbene Wasser des Villa-Pools und drinnen sitzt eine Gruppe mauliger Männer, die sich über die Zimmerverteilung beschwert. Ein ganz normaler Tag im „GNTM“-Albtraum. Die Männer haben ein luxuriöses Schlafzimmer für sich beansprucht, ohne mit den Frauen zu sprechen. Kurzerhand platzieren sich die Kandidatinnen auf dem Bett und weigern sich zu gehen. Klimakleber in der „Germanys next Topmodel“-Edition.
Am Ende entscheidet zwar eine Münze, aber der Zufallswurf geht für rebellierenden Aktivistinnen gut aus. Sie dürfen bleiben. Der Einzige, der sich nicht in die Diskussion einmischt, ist Einzelgänger Godfrey. Schon beim Einzug ins Modelloft in Berlin meckerte der 34-Jährige darüber, keinen eigenen Schlafplatz zu haben. Jetzt ist es für ihn soweit. Glück im Modelheim bedeutet Godfrey ganz für sich allein.

Eine andere Kandidatin findet ebenfalls die Freude in den kleinen Dingen. Für Anna, die auf dem Land aufgewachsen ist, ist nicht der Pool das Umwerfendste an der Villa – sondern die Toilette. Denn diese ist ausgestattet mit einem beheizten Sitz und einer automatischen Spülung. „Ein Segen“, sagt Anna dazu.
„GNTM“-Models ohne Tänzerhüfte stehen schlechter da
Entscheidend ist diese Woche der Tanz. Den müssen die Models sich selbst ausdenken, zu der Musik von US-Sängerin und Gastjurorin Demi Lovato. Für die leidenschaftlichen Tänzer:innen der Gruppe ist die Aufgabe eine Leichtigkeit. Kandidaten, die seltener das Tanzbein schwingen, stehen schlechter da.

So auch Heidis unausgesprochener Liebling Yanneck. Der blonde selbstbetitelte „Sunnyboy“ hat harte Wochen hinter sich. Keine Jobs, kein gutes Feedback. Und: Er ist kein Tänzer. Die Bewegungen sind steif, er wirkt nicht, als wisse er, was er machen soll. Das Einzige, was Yanneck diese Woche rettet, ist, dass andere noch schlechter sind als er.
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Fairerweise muss man anmerken, dass wohl kein internationales Topmodel jemals vor die Aufgabe gestellt werden wird, sich eine eigene Tanz-Choreografie zu überlegen. Aber „GNTM“ ist schließlich dafür bekannt, die Kandidaten vor absurde Herausforderungen zu stellen, die ihnen im tatsächlichen Model-Alltag nie passieren würden. „Wir hatten schon eine Tanz-Challenge“, meckert auch Anna. Der Unmut der Kandidaten ist nachvollziehbar.
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