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Entertainer Stefan Raab (Archivbild). Foto: picture alliance / dpa/Jens Büttner

RTL plant Raab-Offensive: Neue Primetime-Show und doppelte Late-Night-Dosis

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Stefan Raab bekommt 2026 mehr Sendezeit denn je: RTL hat angekündigt, die Zusammenarbeit mit dem Entertainer massiv auszubauen, und setzt dabei auf eine Doppelstrategie aus Streaming und linearem Fernsehen. Ob diese Strategie erfolgreich ist, bleibt abzuwarten.

Ab dem 10. Februar startet „Die Stefan Raab Show“ als fester Bestandteil der Late-Night-Programmstruktur. Immer dienstags um 22 Uhr läuft die Sendung exklusiv auf RTL+, donnerstags um 23.15 Uhr zusätzlich im klassischen RTL-Programm. Inhaltlich bleibt der Mann seinem Stil treu: Rückblicke auf die Woche, prominente Gäste und besondere Studioaktionen.

Stefan Raab: Gleich zwei Showformate am Samstagabend

Auch der Samstagabend wird zum Raab-Abend: Im Frühjahr kehrt das Format „Stefan und Bully gegen irgendson Schnulli“ mit einer neuen Ausgabe zurück. Ebenfalls geplant ist die Show „Wer weiß wie wann was war?“. Im Duo mit Barbara Schöneberger, soll das generationsübergreifende Quiz Musik, Erinnerungen und Wissen aus fünf Jahrzehnten verbinden.


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Parallel dazu baut RTL+ ein umfassendes Archiv auf: Alle Shows des Entertainers seit 1999 – darunter Klassiker wie „TV total“, große Event-Shows und „Schlag den Raab“ – werden sukzessive auf der Plattform und auf YouTube verfügbar gemacht.

„Mit der doppelten Dosis Late Night, einer neuen Samstagabendshow und Barbara Schöneberger an seiner Seite erwartet die Fans ein echtes Stefan-Raab-Feuerwerk“, kündigte RTL-CCO Inga Leschek an.

Bisherige Comebackversuche eher durchwachsen

Das erwartete RTL allerdings auch schon im vergangenen Jahr. Die Comeback-Show „Du gewinnst hier nicht die Million“ wurde damals mangels Zuschauerinteresse nach der Sommerpause nicht weitergeführt. Im Herbst 2025 dann der nächste Versuch: „Die Stefan Raab Show“ startete zur Primetime und sollte mit Elementen aus alten Erfolgsformaten wie „TV total“ und „Schlag den Raab“ Quote machen.

Nach vernünftigem Beginn sank die Sendung allerdings deutlich in der Gunst der Zuschauer. Und das, obwohl selbst die US-TV-Legende Jimmy Kimmel sich auf Raab bezog.

Nun also der nächste Versuch auf RTL. Ob Raab allerdings weiterhin auf alte Konzepte setzen sollte, erscheint angesichts der bisherigen Ergebnisse der jüngeren Vergangenheit zumindest fraglich. Vielleicht muss er das Rad, pardon, den Raab, ja doch langsam einmal neu erfinden.

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