Godfrey und Daphne beim Fotoshooting – eigentlich möchte er nicht mit ihr shooten.

Godfrey und Daphne beim Fotoshooting – eigentlich möchte er nicht mit ihr shooten. Foto: ProSieben/Max Montgomery

Partnerarbeit bei „GNTM“: „Auf sie habe ich keinen Bock“

kommentar icon
arrow down

In dieser Woche geht es bei „GNTM“ von ganz unten nach ganz oben. Erst müssen die Models tief tauchen und sich dann in schwindelerregender Höhe beweisen. Auf Ängste wird da keine Rücksicht genommen.

Getaucht wird in ein fünf Meter tiefes Set, das einem edlen Badezimmer gleicht. Badewanne, Spiegel, sogar eine Haarbürste und ein Rasierer gehören dazu. Und so sitzt Kandidatin Anna in einem seidenen Pyjama in der Badewanne, während Ibo ihr die Beine rasiert. Ein ganz normales Shooting.

Godfrey: „Jeder will, dass der andere rausfliegt.“

Auf das Shooting freut sich Kandidat Yanneck besonders – weil er lange die Luft anhalten kann. Nach einer Woche der schlechten Performances des 24-Jährigen, an deren Ende Heidi Klum selbst zugibt, dass ihr die Argumente ausgehen, Yanneck und seinen Körper (diesen kommentierte Klum erst kürzlich mit „Miau“) weiterzulassen, scheint der selbst ernannte „Sunny Boy“ hier eine Chance zu wittern.


MOPO

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Mensch Udo: Kurz vor Lindenbergs 80. Geburtstag zelebrieren wir die Hamburger Legende
  • Er lief ins Marathon-Ziel – dann blieb sein Herz stehen: Wie Hendrik Schmidt (34) gerettet wurde
  • Hafensause: Die Highlights des Großevents
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
  • 16 Seiten Sport: Die Ziele nach der HSV-Rettung & St. Paulis harmloser Angriff
  • 28 Seiten Plan 7: Wie „Deine Freunde“ alle begeistern & Ausgeh-Tipps für jeden Tag

Und so richtet er sich – bevor es in die Tiefe geht – die Haare. Die Logik dahinter muss man nicht verstehen.

Aurélie und Yanneck laufen in seidenen Pyjamas zur Foto-Kulisse. ProSieben/Max Montgomery
Aurélie und Yanneck laufen in seidenen Pyjamas zur Foto-Kulisse.
Aurélie und Yanneck laufen in seidenen Pyjamas zur Foto-Kulisse.

Währenddessen mault „GNTM“s liebster Einzelgänger Godfrey davon, dass Yanneck „zum Topmodel nicht das Zeug hat“. „Jeder will, dass der andere rausfliegt“, sagt er. Dabei wirken eigentlich alle Models so, als würden sie sich für die Erfolge der anderen wirklich freuen. Alle – außer Godfrey. Er übt lieber alleine, weil ihm sonst bestimmt jemand die Posen klauen wird. Den Tag verbringt er in seinem Zimmer, erst nachts kommt er heraus. „Godfrey ist wie ein Vampir“, kommentiert Alexavius treffend.

Godfrey mault über Teampartnerin

Natürlich ist es auch Godfrey, der sich über das Shooting aufregt, als er erfährt, dass die Models in Paaren antreten müssen. Seine bessere Hälfte? Daphne, die er gar nicht leiden kann. Er hat „keinen Bock auf sie.“ Und an dieser Stelle können wir ein Ratespiel machen. Wer macht weniger Drama? Die 25-jährige Daphne oder der 34-jährige Godfrey?

Antonia wagt sich auf das acht Meter hohe Trapez, trotz Höhenangst. ProSieben/Max Montgomery
Kandidatin Antonia steht auf dem acht Meter hohen Trapez.
Antonia wagt sich auf das acht Meter hohe Trapez, trotz Höhenangst.

Endlich geht es aus den Tiefen in die Höhe. Gastjuror ist diese Woche das „GNTM“-Urgestein und die menschgewordene Lederjacke Thomas Hayo. Breitbeinig, in schwarzen Klamotten, die Lederjacke – es fehlt nur die Cap.

„GNTM“ spielt mit Ängsten – alles für die Einschaltquote

Die finale Herausforderung der Folge ist der Laufsteg. Zunächst werden die Models auf einem Trapez acht Meter in die Höhe gezogen und sollen sich dort zur Musik bewegen. Wieder am Boden müssen sie eine sechs Meter lange Schleppe hinter sich herziehen. Für wen diese Aufgabe eine riesige Herausforderung ist, ist Antonia. Die 19-Jährige hat Höhenangst. Nur war „GNTM“ leider noch nie der Ort, an dem Leuten mit Ängsten ein sicheres Umfeld geboten wurde, ganz im Gegenteil.

Lesen Sie auch: Einmalig im Norden! Dieser neue Hamburger Supermarkt hat eine Besonderheit

Wer Angst vor Wasser hat, muss ins Wasser. Wer sich vor Spinnen oder Schlangen fürchtet, bekommt die Tiere auf den Arm gesetzt. Und wer eben Angst vor Höhe hat, der muss auf einem Acht-Meter-Trapez stehen. Man kann es Konfrontationstherapie nennen. Oder man erkennt es als das Ausschlachten von Ängsten für die Einschaltquote. Tränen klicken gut, Geschrei klickt gut.

Für die Entscheidung, wer weiterkommt, macht sich Thomas Hayo direkt Notizen. „Du warst bestimmt ein Streber in der Schule“, kommentiert Klum mit kritischem Blick. Gemeinsam mit Streber Hayo entscheidet sich Klum, dass es Zeit für Antonia ist, zu gehen. Dass sie reale Ängste vor den Herausforderungen hatte, wird nicht thematisiert. Am Ende kann schließlich „nur eine ‚Germanys next Topmodel‘ werden“.

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test