Neue Netflix-Doku über Hamburger Star Shirin David – Was Fans erwarten können
Sie ist wohl eine der Wenigen, die es von einer Karriere als Influencerin zur erfolgreichen Musikerin geschafft hat: Shirin David, oder wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, Barbara Shirin Davidavicius. Jetzt bringt die Hamburgerin am 13. März eine Dokumentation über sich auf Netflix raus: „Barbara – Becoming Shirin David“.
Der Name des Doku-Filmes erinnert sehr an die Autobiografie von Michelle Obama. Ebenso wie das Buch über die ehemalige First Lady der USA, verspricht die Dokumentation über Shirin David tiefe Einblicke in das Leben der Rapperin. Es geht nach Litauen, in das Haus ihrer Mutter, wo David mit ihrer jüngeren Schwester Pati zeitweise aufgewachsen ist. Man begleitet die Musikerin in ihre Vergangenheit zu Ballettunterricht und Musikstunden.
Doch eigentlich dreht sich der Film um die Vorbereitungen auf Davids Tour „schlau aber blond“ und zeigt: Shirin David ist Perfektionistin durch und durch. Jeder Tanzmove, jeder Ton muss sitzen. Mehrfach ist David in dem Film am Weinen. Sie erzählt, kaum Freunde zu haben, da sie die meiste Zeit mit ihrer Musik verbringt. Für diese Musik wurde David bereits zweimal mit einem Bambi ausgezeichnet.
Die YouTube-Anfänge von Shirin David
Shirin David ist in Hamburg-Bramfeld aufgewachsen. Zeitgleich mit großen YouTubern der 2010er Jahre wie Simon Desue oder DagiBee startete die Hamburgerin auf der Plattform durch. 2015 ging sie mit mehreren bekannten YouTubern auf „Gang“-Tour. Über die Jahre entfremdete sich die Gruppe jedoch.
Für Shirin David ging damals der Weg in die Musikbranche los. Noch 2015 veröffentlichte sie ihre erste Single „Du liebst mich nicht“ mit Ado Kojo. 2019 folgte das erste Album „Supersize“, gefolgt von „Bitches brauchen Rap“ (2023) und „Schlau aber blond“ (2025).
Das sagen Kritiker des Filmes
Um dieses Album und die gleichnamige Tour dreht sich nun auch Davids Film, der ab dem 13. März auf Netflix zu sehen ist. Darin: Shirin David verletzlich, ehrlich, emotional. Eben das, was die meisten Dokumentationen von Musikstars versprechen.
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Kritiker des Filmes loben sowohl die ehrlichen Momente mit Shirin David, bemängeln aber zeitgleich, dass der Film auch einige Fragen offenlasse. Doch darüber können sich Zuschauer ab Freitag ein eigenes Bild machen.
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