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Melania Trump bei der Premiere ihrer neuen Doku. Am selben Tag erschoss ein ICE-Angestellter einen Mann in Minneapolis. Foto: picture alliance / Sipa USA | Lev Radin

Mega-Budget, Mini-Interesse: Superflop mit dem „Melania“-Film – trotz Trump-Werbung

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Wieder Drama im Weißen Haus: Die Doku „Melania“ kommt Freitag weltweit ins Kino – doch in Europa herrscht dann gähnende Leere. Selbst in Metropolen wie London und Hamburg fällt das Interesse bisher erstaunlich gering aus. Ob das Publikum wirklich zuschlagen wird, bleibt spannend.

Der von Amazon produzierte Dokumentarfilm „Melania“ handelt von Melania Trumps Rolle während der 20 Tage vor der zweiten Amtseinführung von Donald Trump im Januar 2025. Anlaufen soll er am Freitag nicht nur in den USA, sondern gleich weltweit.

Der Trailer versucht, mit privaten Einblicken in die Organisation eines Regierungswechsels und dem Umzug nach Washington D.C. zu locken. Der Mittelpunkt von allem (natürlich): Melania. Sie wird als Zentrum eines Wirbelsturms dargestellt. Als Organisationstalent, das leise im Hintergrund die Fäden in der Hand hält.

Film kommt in London und Hamburg schlecht an

Doch das kommt bei den Europäern wohl nicht so an wie erhofft. Wie mehrere Medien schadenfroh berichten, sind die Verkaufszahlen in vielen europäischen Städten unterirdisch. Besonders in Großbritannien ist das Interesse an „Melania“ mikroskopisch: In ganz London wurden bis jetzt nur zwischen drei und sieben Tickets verkauft.


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Eine MOPO-Recherche zeigt, dass auch in Hamburg kein großer Andrang zu erwarten ist. Nur in zwei Kinos läuft der Film überhaupt – in den UCI Kinos in Mundsburg und Wandsbek. Für das ganze Eröffnungswochenende wurden in beiden Kinos lediglich 17 Tickets reserviert. Die „Cinemaxx“-Kinos zeigen den Film gar nicht, was spannend ist, da sie zur „Vue“-Gruppe gehören. Die hat in London den Film ins Programm aufgenommen und einiges an Kritik einstecken müssen.

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Besonders traurig ist der Flop angesichts des riesigen Marketingbudgets des Films: Knapp 30 Millionen Dollar (ca. 25 Millionen Euro) wurden verpulvert, wie die BILD berichtet. Eine halbe Million davon dürfte allein schon für das Plakat auf der riesigen „Sphere“ in Las Vegas draufgegangen sein.

Melanies Ehemann Donald Trump postete mehrmals auf seinen Social Media Kanälen, man solle sich schnell Tickets sichern, da sie sonst ausverkauft seien. Andererseits ist es aber auch nicht das erste Mal, dass seine Prognosen falsch liegen.

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