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Kölner Vocalcoach über Daniel Küblböck: „Dass er gemobbt wurde, wundert mich nicht“

daniel

Waren ein Herz und eine Seele: Gesangslehrerin Deborah Woodson und Daniel Kaiser-Küblböck.

Foto:

Deborah Woodson

Köln -

Sie hat lange gewartet, etwas über ihren langjährigen Freund zu sagen oder zu posten.

Doch nachdem es nun keine Aussicht mehr auf Hoffnung gibt, wagt es Deborah Woodson über ihren früheren Schützling Daniel Kaiser-Küblböck zu sprechen.

„Wir haben uns damals bei DSDS kennengelernt und immer gut verstanden. Der Kontakt ist auch nach den Staffeln geblieben”, sagte die Kölner Gospel-Queen, die den schrillen Sänger 2002 und 2003 bei DSDS unterrichtete, unserer Redaktion.

„Daniel, es ist genau richtig, dass du anders bist”

„Ich habe ihm Lieder wie „My Way“ beigebracht. Er war ein lieber Mensch, ein süßer Typ und vor allem eines: anders. So jung und so frei. Deshalb kann ich mir auch gut vorstellen, dass er Opfer von Mobbing geworden sein könnte, wie man nun in den sozialen Netzwerken lesen konnte.”

Hier alle Infos: DSDS-Wegbegleiter schreiben emotionale Botschaft über Daniel Küblböck.

Deborah Wooodson weiter:

Natürlich war er nicht „normal“, aber das bin ich auch nicht. Er war für viele eigenartig und wenn Leute sagten, Daniel könne gar nicht singen, dann habe ich ihm gesagt: Daniel es ist genau richtig, dass du anders bist. Das ist es was die Plattenfirmen wollen. Schön singen wie die Berühmten können viele.

„Bohlen macht mich sprachlos”

Fassungslos verfolgte die US-Amerikanerin, was sich am Wochenende abspielte.

Auch die Stellungnahmen von Poptitan Dieter Bohlen, der sich für seinen Fauxpas mit dem „Pulli-Eklat” über das Verschwinden von Daniel Küblböck nachträglich entschuldigte (hier mehr lesen).

„Daniel hat im Leben versucht seinen Weg zu finden, als Eventmann oder über andere Musikstile, jetzt das Schauspiel”, sagt sie.

„Es tut mir leid, dass alles so gekommen ist. Was Dieter Bohlen mit diesem Pullover gemacht hat, macht mich sprachlos. Das ist nicht lustig, das ist geschmacklos.“