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Hat sie das Richtige getan?: Cathy Hummels macht Schock-Entdeckung beim Joggen

cathy hummels yoga

Cathy Hummels hat sich nach einem „Gänsehaut“-Erlebnis an ihre Instagram-Follower gewandt.

Foto:

dpa

München -

Cathy Hummels zeigt sich in den sozialen Netzwerken gerne im Bikini oder plaudert über Alltägliches aus ihrem Leben. Nun hat sich die Frau von Fußball-Nationalspieler Mats Hummels aber mit einer ernsten Sache an ihre Follower gewandt.

Cathy Hummels wendet sich an Instagram-Follower

Cathy hatte beim Joggen zufällig eine schockierende Entdeckung gemacht und musste sich einfach einmischen. Seitdem lässt sie der Vorfall nicht mehr los. Auf Instagram fragt sie, ob sie alles richtig gemacht hat.

Aber von vorne. Die junge Mama eines kleinen Babys leidet wie viele andere Mütter auch an akutem Schlafmangel. Zudem kam an dem fraglichen Tag offenbar noch dazu, dass bis spät in die Nacht „irgendwo hier im Haus“ noch eine Party gefeiert wurde, so die 30-Jährige.

Cathy Hummels bemerkt schreiendes Baby beim Joggen

Um die Müdigkeit etwas zu bekämpfen, ging sie schließlich Joggen. Dabei bemerkte sie einen Mann, der mit seinem Baby im Kinderwagen spazieren ging.

Ich hab mich von hinten im Lauftempo genähert und bemerkt, dass das Baby heftig schreit. Als ich dann vorbei gejoggt bin, sah ich, dass das Baby auf dem Bauch lag, Kopf nach unten und geweint bzw. richtig gekämpft hat. Es machte den Eindruck, als kriege es keine Luft.

Cathys Mutterinstinkt lief sofort auf Hochtouren. Das Baby sei maximal 3 Wochen alt gewesen. Sie vermutete, der Mann nicht wisse nicht, dass es sich in diesem Alter noch nicht eigenständig drehen kann und es in ihren Augen nur schrie, weil es keine Luft bekam.

„Ich musste etwas tun“, entschied Cathy.

„Also hielt ich an und bat den Mann sein Baby zu drehen. Sagte auch, dass ich mich nicht einmischen will, aber da ich selbst Mutter bin, kann ich das nicht mit ansehen“, erzählt sie weiter.

Cathy bekommt Zweifel: „Darf man eingreifen“

Die 30-Jährige beließ es bei dem gut gemeinten Hinweis und lief weiter. Doch im Nachhinein ließ sie die Geschichte nicht wieder los. Hat sie alles richtig gemacht? Hätte sie nicht doch sichergehen müssen, dass der Unbekannte sein Baby auf den Rücken dreht?

Ihre Instagram-Follower geben Cathy zumindest Recht. Die Kommentare gehen von „Alles richtig gemacht“ über „Ich hätte genau dasselbe getan“ bis „Super gemacht“.

Viele loben sie für ihren Einsatz und glauben zudem, dass es viel zu wenige Menschen gibt, die wie Cathy Zivilcourage zeigen. Man habe nicht nur eingreifen können, sondern auch eingreifen müssen, so der Tenor.

Nur vereinzelt sind auch negative Kommentare zu lesen. Ein User sieht in dem Beitrag nur Cathys angebliche „Geltungssucht“ bestätigt.

Ein anderer Follower, selbst Papa, findet es zwar richtig, dass sie ihn freundlich angesprochen hat, bemerkt aber, dass er seinen Sohn auch nur auf dem Bauch hat einschlafen lassen können. Der habe sich dann auch immer in den Schlaf geweint, was aber nicht daran gelegen habe, dass er keine Luft mehr bekommen habe.

(jv)