„GNTM“ Folge zehn: Ein Fotoshooting wie ein Zahnarztbesuch
Tränen, Treppen und ganz viel Hüpfen. In diesen wenigen Worten lässt sich die zehnte Folge von „GNTM“ beschreiben. Die Models müssen in Form von Blumen vor der Kamera glänzen – an Seilen hängend, oder springend. Nur wenige Kandidatinnen überzeugen Heidi Klum auf Anhieb. Der Mehrheit fällt die Aufgabe schwer, so schwer, dass am Set geweint wird.
„Wie soll man eine Blume verkörpern? Das ist so ein bisschen die Frage“, sagt Juna (23) lachend in die Kamera und spricht den Zuschauern von „Germany’s Next Topmodel“ aus der Seele. Das Fotoshooting der zehnten Folge stellt die Frauen erneut vor große Herausforderungen. Zwar fällt erstaunlicherweise während der Fotoaufnahmen mit Kristian Schuller nicht einmal das Wort „Personality“, dafür reiht sich das Shooting aber ein in eine Aufgabenkette von absurden Rollenspielen. Bei ihrem letzten Shooting mussten die Models Engel oder Dämonen verkörpern, diesmal Blumen.

Und was tun Blumen normalerweise so? Richtig, springen! Zumindest die menschlichen Blümchen bei „GNTM“ müssen hüpfen. Und auch wenn die Herausforderung groß ist, kann man die Aufgabe doch nachvollziehen, denn die Fotos sehen großartig aus. Fantasievoll, elegant, künstlerisch. Das gibt einen Daumen nach oben, oder wie man im Model-Kosmos von Heidi Klum sagen würde: „Ich habe ein Foto für dich. Du bist eine Runde weiter.“

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Zwar sind die Aufnahmen toll, doch der Weg dahin ist schwer und von erbitterter Konkurrenz geprägt. Die Models kommen nämlich zu zweit ans Set, und während die eine dran ist, schaut die andere zu. Wie ein Zahnarztausflug, als man noch klein war mit den Geschwisterkindern, wo man versucht an den Ärzten vorbei seiner Schwester in den Mund zu spähen.
Tränen am „GNTM“-Set: „Ich fliege raus“
Eine weitere Ähnlichkeit dieser beiden äußerst häufig (räusper, räusper) vorkommenden Situationen: Es wird geweint. Kandidatin Alisa (27) bekommt negatives Feedback – sie hat nicht gut Zähne geputzt – und bricht in Tränen aus. „Ich konnte nicht richtig hören“, versucht sie sich zu erklären. Doch nur wenige Sekunden zuvor konnte sie Heidi Klum und Kristian Schuller über dieselbe Distanz noch prima verstehen. Was ist passiert?

Auch für ihre Shootingpartnerin/Zahnarztkomplizin Antonia (19) ist die Situation schwierig. Während sie nun dran ist, steht Alica weiter am Set und weint. „Konzentrier dich jetzt auf dich“, sagt Heidi Klum. Einfacher gesagt als getan, wenn nur wenige Meter entfernt geschluchzt wird. Als dann beide final noch einmal nebeneinanderstehen, fängt Alisa wieder an: „Ich habe verkackt. Ich fliege raus.“ Da helfen auch die unterstützenden Kommentare der 19-Jährigen zu ihrer Linken nicht.
Der Kampf um Flugtickets nach Los Angeles
Was diese zehnte Folge von „GNTM“ neben Tränen ebenfalls ausmacht, ist der Ehrgeiz der Models, ein Flugticket nach Los Angeles zu ergattern. Schließlich symbolisiert der Umzug in die USA immer, dass es jetzt wirklich ernst wird. So richtig ernst.
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Für den finalen Walk hat sich Heidi Klum deshalb mal wieder eine Herausforderung überlegt. Die Models müssen Treppen steigen. Auf hohen Schuhen geht es rustikale Stufen hinab. Und während viele Teilnehmerinnen bei dem Fotoshooting so ihre Probleme hatten, gleiten die meisten beim Abschlusslauf erstaunlich elegant über die Treppen. Da kann man nicht viel meckern – selbst Model-Mama Heidi Klum nicht.
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