„GNTM“ Folge elf: Ich kenn dich nicht, ich knutsch dich trotzdem
Armin und Grace, Daniela und Samuel. Seit sowohl Männer als auch Frauen bei „Germanys next Topmodel“ teilnehmen können, sind so einige Social-Media-taugliche Paare entstanden. Wenn man sich die elfte Folge anschaut, könnte man glauben, hier würden keine Models, sondern Datingpartner gesucht.
Wunderschöne Menschen, die mehrere Wochen auf „engstem“ Raum aufeinander wohnen. Hat „GNTM“ eine genetische Goldgrube erschaffen? Immerhin versucht Heidi Klum in der elften Folge der 21. Staffel ihre Kandidat:innen so nah wie möglich zueinanderzubringen. Für ihre „Määdels“ und ihre „Boys“ wird es eng. Ein romantisches Fotoshooting mit theatralischer Kussszene. Wie Love Island, nur ohne den Alkohol … leider.
Alexavius im US-patriotischen Anzug auf der Farm
Starten tut die Folge mit dem Einzug der Kandidat:innen auf eine Ranch, außerhalb von Los Angeles. Alexavius, der in einem blauen Anzug mit weißen Sternen und türkisfarbener Ansteckblume anreist, fühlt sich sofort wohl: „Gut, dass ich mein Camping-Outfit angezogen habe.“
Dann folgt die obligatorische Bettenverteilung, bei der Godfrey (34) wieder einmal klarstellen muss, dass er eigentlich keine Lust auf andere Kandidaten hat. Als ob mit der Bewerbung nicht klar gewesen wäre, dass die Models immer in Mehrbettzimmern schlafen müssen. Er versucht außerdem zu erklären, dass seine „kühle Art“ – man hätte auch das Wort unfreundlich benutzen können – auf Erfahrungen aus der Vergangenheit basiert. Aber ist die Vergangenheit wirklich eine Entschuldigung dafür, als Einziger immer wieder unangenehme Konfrontationen zu suchen?!
„GNTM“ – Frauen und Männer lernen sich beim Küssen kennen
Apropos unangenehm. Kaum haben sich Frauen und Männer kennengelernt, werden die nächsten paar Schritte einer normalen Kennenlernphase übersprungen und direkt geht es ans Eingemachte. Eine Kusszene steht an. Ein Boot auf einem See, künstlicher Regen fällt vom Himmel. Passend zum Wetter tragen die Models dünne weiße Kleidchen und offene Hemden. In vorher ausgewählten Paaren wird dann sich intensiv in die Augen gestarrt und rumgeknutscht. Dabei werden sie ganz schön feuc… ich meine nass.

Innerhalb von 30 Minuten betont Heidi Klum übrigens mindestens viermal, dass sich die Models natürlich nicht küssen müssen, wenn sie sich unwohl damit fühlen. Wie schön! Achtet „Germanys next Topmodel“ etwa auf Grenzen? Da der erste Satz des Fotografen an die Models „Ready to kiss?“ ist, kann man diese Frage mit einem deutlichen „vielleicht“ beantworten. Auch Heidi meckert bei einem Paar, dass es ruhig angeht: „Lippe auf Lippe habe ich noch nicht gesehen.“
Merret: „Ich sah zu 100 Prozent besser aus als du“
Bei einigen Paaren geht es aber sehr heiß her. Carsten und Jill sind vorne mit dabei und überzeugen auch Klum und den Fotografen. Das persönliche Highlight sind allerdings Merret und Boureima. „Wir haben uns vorher noch nie unterhalten und dann war die erste Unterhaltung, wie wir uns anfassen“, erklärt Boureima aufschlussreich auf Model-Mama Heidi Klums Frage, weshalb sie anfangs Probleme hatten.
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Dann geht das Shooting los und die beiden liefern Foto auf Foto auf Foto. Das Feedback fällt verdient positiv aus. Auf dem Weg zurück vom Set kabbeln sie sich dann, wer besser performt hat. Merret schleicht sich ein Stück weiter ins Zuschauerherz mit ihrer – Achtung – „Personality“. „Ich sah zu 100 Prozent besser aus als du“, sagt sie und beide lachen.
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