„GNTM“: Beim Doppelkinn hört der Spaß auf – das Drama beginnt
Während die Männer in der letzten Folge gelernt haben, zu gehen und Schlagersängerin Beatrice Egli anzutanzen, wird den Frauen in der achten Folge der 21. Staffel „GNTM“ etwas anderes Wichtiges beigebracht: Straßenverkehr! Welche Ausfahrt muss ich nehmen? Wie sehe ich gut dabei aus, mir eine riesige Diskokugel mit Feder vom Kopf zu ziehen? Wichtige Fragen, die in dieser Folge geklärt werden. Doch zuvor gibt es Streit unter den Models – und der hat auch mit Straßenverkehr zu tun.
Es ist die achte Folge von „Germanys next Topmodel“. Langsam prägen sich die Namen der Kandidatinnen ein. Langsam scheint ihre „Personality“ durch. Soweit, so friedlich. Doch in dieser Folge wird den Zuschauern endlich das geliefert, was die Sendung über 20 Jahre lang ausgemacht hat: Drama und Tränen.
Streit bei „GNTM“: „Selbstsüchtige“ Models rasen im Taxi davon
Der Streit findet mitten in der Castingwoche der Frauen statt. Sportmode, Brautmode, Schwimmmode. Im Gegensatz zu den Männern müssen die Frauen weniger unangenehme Aufgaben erfüllen, um an die Jobs zu kommen. Nun ja, bei einem Casting müssen sie zwar so tun, als wären sie Hollywoodstars, die von Paparazzi entdeckt werden. Aber selbst das ist immer noch harmloser als Casting zum Musikvideodreh von Beatrice Egli in der letzten Folge.

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Doch zurück zum Drama. Während ihre männlichen Kollegen mit einem Reisebus – darauf eine riesige Heidi Klum – zu jedem Casting kutschiert werden, müssen die Frauen die Herausforderung des öffentlichen Nahverkehrs auf sich nehmen. 20 Frauen, aber nur fünf Handys und drei von ihnen, die sich in Berlin auskennen. Und da kommt es zum Unglück: Postleitzahl falsch eingegeben und die Models stehen vor der falschen Adresse.

Verständlicherweise bricht Panik aus. Doch Schuldzuweisungen fallen nicht, in der Gruppe bleiben alle freundlich. So lange, bis drei Kandidatinnen plötzlich in ein vorbeifahrendes Taxi springen und den Rest zurücklassen: Lara, Julia und Bianca stellen ihre Pünktlichkeit beim Casting über die Gruppe. Das kommt nicht gut an. Nana (24) aus Frechen – sonst ein Sonnenschein – wird wütend. „Das zeigt, wer kein Teamplayer, sondern selbstsüchtig ist“, sagt sie.
Doppelkinn beim Helm ausziehen? Auf keinen Fall, findet Heidi Klum
Eine direkte Konfrontation gibt es zum Leid der Drama-suchenden Zuschauer nicht, aber ein paar kalte Blicke werden abgefeuert. Neben dem öffentlichen Nahverkehr lässt die nächste Herausforderung nicht lange auf sich warten. Denn der Entscheidungswalk steht an, den Heidi Klum treffend zusammenfasst: „Ein Helm, eine Drehscheibe und ein Formel-1-Auto“.

Die Models müssen über einen Catwalk im Style einer Rennbahn gehen, in der Mitte ein Rennauto auf einer sich drehenden Plattform. Hier sind wieder Wegkenntnisse von Bedeutung – denn die Kandidatinnen müssen die richtige Ausfahrt nehmen, sowohl um zu Heidi Klum, als auch aus dem Studio zu gelangen.
Doch natürlich reicht das noch nicht. In der Mitte sollen die Models auch noch ihren glitzernden Helm möglichst ästhetisch abnehmen. Gerade das fällt vielen Models schwer.
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„Die hat kein schönes Gesicht gemacht beim Helm-runter-ziehen“, meckert Heidi. Und wenig später: „Viele haben den Helm runter gemacht und da hast du schon das Doppelkinn gesehen.“ Diversität darf es zwar mittlerweile im Cast geben, aber bei einem Doppelkinn hört der Spaß dann für die Modelmama doch auf. Irgendwo sind auch (Heidi Klums) Grenzen.
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