Käpt'ns Dinner - Michel Abdollahi und Sandra Maischberger

In seiner Jubiläumssendung empfängt Michel Abdollahi die Moderatorin Sandra Maischberger. Foto: NDR/Marc Huth

100 Folgen „Käpt’ns Dinner“: Sandra Maischberger kommt zum Jubiläum

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Besonderes Jubiläum für „Käpt’ns Dinner“: Das NDR Fernsehen zeigt am 17. April 2026 um 0 Uhr die 100. Ausgabe des Talkformats aus dem Museums-U-Boot im Hamburger Hafen. Zu Gast bei Michel Abdollahi ist dann Journalistin und Moderatorin Sandra Maischberger.

In der Jubiläumsfolge berichtet Sandra Maischberger von ihrer glücklichen Kindheit in Italien, ihrer Liebe zu schlechten Actionfilmen und ihrem ersten selbst verdienten Geld. Auch über ihre Anfänge spricht sie offen: „Es gab damals einen wahnsinnig netten Redaktionsleiter, der, glaube ich, unter mir ein bisschen gelitten hat, weil ich halt einfach so ein junger Hase von der Schule war – also gerade 19 geworden. Er versuchte, mich so ein bisschen zu domestizieren, und ich habe ihm wohl auch etwas Ärger gemacht, immer eine laute Klappe gehabt und sehr viel mehr vorgegeben, als ich eigentlich konnte. Aber es hat einfach einen großen Spaß gemacht.“

Jubiläumsfolge von „Käpt’ns Dinner“: Maischberger nur selten selbst Talk-Gast

Die preisgekrönte Journalistin ist selbst nur selten als Gesprächsgast zu erleben. Seit den 1990er-Jahren prägt sie den deutschen Journalismus mit ihren Interview- und Talkformaten. Jeden Dienstag und Mittwoch begrüßt sie in „maischberger“ Gäste aus Politik, Wirtschaft und Journalismus.

Zum Auftakt der neuen Staffel am 10. April sitzt Bruce Darnell im U-Boot. Der Choreograf, das Model und die Jury-Ikone spricht mit Abdollahi über seinen ungewöhnlichen Weg von der US-Armee in die Modewelt und später ins deutsche Fernsehen. Thema sind auch Rassismus, Verletzlichkeit und seine Entscheidung, sich von keinem Etikett der Welt festlegen zu lassen. Außerdem in der neuen Staffel dabei: die preisgekrönte Schauspielerin Meltem Kaptan sowie Entertainer und TV-Darsteller Julian F. M. Stoeckel.

Talkformat im U-Boot gibt es seit zehn Jahren

„Käpt’ns Dinner“ steht seit zehn Jahren für intensive Gespräche an einem ungewöhnlichen Ort. In dem ausrangierten U-Boot im Hamburger Hafen trifft Michel Abdollahi Menschen aus Politik, Kultur und Gesellschaft so, wie man sie sonst kaum erlebt: ohne Bühne, ohne Distanz, ohne Ausweichmöglichkeiten. In der allerersten Ausgabe am 9. September 2016 war der frühere Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit zu Gast.

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NDR-Programmdirektor Frank Beckmann lobt vor allem den Stil des Moderators. Michel Abdollahi habe „einfach ein gutes Gespür für Menschen“, sagt Beckmann. Er stelle Fragen mit echtem Interesse und lasse seinen Gästen Zeit. Gerade die besondere Nähe im U-Boot sorge dafür, dass Gespräche mit Tiefe entstünden, die zugleich auch „urkomische Momente“ haben könnten.

Auch Abdollahi selbst beschreibt den besonderen Reiz des Formats. „Dieses U-Boot macht etwas mit Menschen. Aus Alltag wird plötzlich Aufmerksamkeit“, sagt er. Für ihn sei genau das die Essenz von „Käpt’ns Dinner“: Zeit haben, zuhören und sich wirklich begegnen.

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