Politik & Wirtschaft

Revolution in Restaurants? Linke fordert kostenloses Leitungswasser

Junge Frau hält im Café CUP&CINO ein Glas Leitungswasser zum Espresso.
Eine Frau hält in einem Restaurant ein Glas Leitungswasser in der Hand (Archivbild).

Gratiswasser statt teurer Softdrinks: Die Linke fordert Trinkbrunnen im öffentlichen Raum und kostenloses Leitungswasser in Restaurants. 

In Gaststätten, öffentlichen Einrichtungen und im öffentlichen Raum sollte nach Ansicht der Linksfraktion im Bundestag kostenlos Leitungswasser zur Verfügung gestellt werden. Das geht aus einem Positionspapier der Fraktion hervor. „Man kann den übermäßigen Konsum von zuckrigen Softdrinks nicht verhindern, ohne für gesunde und zugängliche Alternativen zu sorgen“, heißt es darin.

Gefordert wird etwa die flächendeckende Bereitstellung von Trinkbrunnen im öffentlichen Raum. Die Fraktion stellt sich mit ihrem Papier gegen die von der schwarz-roten Koalition geplante Einführung einer Zuckersteuer auf Limonaden oder Cola, die für 2028 geplant ist. Details dazu sind allerdings noch nicht bekannt.

Zwar spricht sich auch die Linksfraktion aus gesundheitspolitischer Sicht für weniger Zuckerkonsum aus. Dies solle aber nicht „durch unsoziale Preisaufschläge erreicht werden“, heißt es. Reine Verbrauchssteuern, die gezuckerte Produkte schlicht teurer machen, lehne man ab. Gefordert wird in dem Positionspapier zudem ein Verkaufsverbot von Produkten mit hohem Zucker-, Fett- und Salzgehalt an Schulen. (dpa/mp)

Kommentare öffnen