Felix Thiesen (27) ist Vorsitzender der Jungen Union in Hamburg. Er schreibt gerade seine Doktorarbeit in BWL an der Leuphana Universität Lüneburg.

Felix Thiesen (27) ist Vorsitzender der Jungen Union in Hamburg. Er schreibt gerade seine Doktorarbeit in BWL an der Leuphana Universität Lüneburg. Foto: Liam Zergdjenah/privat/hfr

paidRenten-Streit: „Niemand hat ein Interesse, die Koalition scheitern zu lassen“

Die Diskussion um die Rente belastet die Koalition in Berlin erheblich. Die Junge Union (JU) bzw. eine „Junge Gruppe“ von Unions-Abgeordneten im Bundestag will dem Renten-Paket der Regierung nicht zustimmen. Die MOPO sprach mit Felix Thiesen, Chef der JU in Hamburg.

MOPO: Herr Thiesen, noch im vorigen Jahr hat die Junge Union Friedrich Merz quasi auf Händen getragen. Auf den diesjährigen „Deutschlandtag“ war das komplett anders. Was hat der Kanzler falsch gemacht?

Felix Thiesen: Friedrich Merz ist bei uns sehr offen empfangen worden. Er hat viele Erfolge vorzuweisen und darüber auch gesprochen. Gleichzeitig ist es kein Geheimnis, dass wir beim Thema Rente noch nicht da sind, wo wir hinwollen, Stichwort Generationengerechtigkeit. Das haben wir ihm sehr klar und ehrlich zurückgespiegelt.

Die offene Rebellion der Jungen Union

In der Öffentlichkeit ist eher der Eindruck einer offenen Rebellion entstanden. Merz hat eine größere Rentenreform versprochen und gewarnt, dass die Union mit einem „Unterbietungswettbewerb“ keine Wahlen gewinnen kann. Das hat offenbar keinen größeren Eindruck hinterlassen. Die Junge Gruppe der Union will dem Rentenpaket trotz Merz „Seelenmassage“ nach wie vor nicht zustimmen …

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