Die Große Sultan-Qabus-Moschee in Maskat (Archivbild).

Die Große Sultan-Qabus-Moschee in Maskat (Archivbild). Foto: picture alliance/imageBROKER/Martina Katz

Trump droht den Mullahs: Chamenei „sollte sehr besorgt sein“

Kurz vor geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Maskat (Oman) richtet US-Präsident Donald Trump warnende Worte an den obersten Führer Irans. Auf die Frage, ob Ajatollah Ali Chamenei aktuell besorgt sein solle, antwortete Trump dem Sender NBC News: „Ich würde sagen, er sollte sehr besorgt sein.“

Einen konkreten Grund dafür nannte Trump in dem Zuge nicht direkt. Er verwies aber auf Verhandlungen seines Landes mit dem Iran.

Irans Atomprogramm: Trump kündigt „schlimme Dinge“ an

Er habe gehört, dass der Iran versuche, sein Atomprogramm wiederaufzubauen, sagte Trump auf eine entsprechende Nachfrage. Für einen solchen Fall drohte der US-Präsident damit, dem Iran „schlimme Dinge“ anzutun.



An diesem Freitag will der Iran nach eigenen Angaben mit den USA im Oman neue Verhandlungen beginnen. Die Atomgespräche seien für 10 Uhr (Ortszeit) in der omanischen Hauptstadt Maskat geplant, schrieb Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. „Ich bin unseren omanischen Brüdern dankbar, dass sie alle notwendigen Vorkehrungen getroffen haben“, fügte der Minister hinzu.

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Eine offizielle Bestätigung aus Washington gab es zunächst nicht. US-Außenminister Marco Rubio sagte lediglich, die Vereinigten Staaten seien für einen Dialog mit dem Iran und der US-Sondergesandte Steve Witkoff für ein Treffen am Freitag bereit. (dpa)

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